Polizisten suchen das Umfeld des Tatorts nach der Mordwaffe ab.

Polizisten suchen das Umfeld des Tatorts nach der Mordwaffe ab. Foto: Christoph Seemann/HamburgNews

Neue Details zur Bluttat vor Weihnachten

In Rahlstedt wurde am Dienstag ein Mann erstochen, der Tatverdächtige rief selbst die Polizei.

Rahlstedt, Dienstagabend: Polizei und Rettungsdienst werden zu einem Mehrfamilienhaus am Neuköllner Ring gerufen. Dort war kurz zuvor ein 68-Jähriger attackiert und so schwer verletzt worden, dass er noch am Tatort starb. Ein 43-Jähriger wurde als dringend tatverdächtig in der Nähe des Tatorts festgenommen.

Laut Polizei war er gegen 21.30 Uhr zur Wohnung des Opfers und seiner Frau gekommen und hatte dort geklingelt. Als der 68-Jährige zur Tür kam, „stach ihm der Tatverdächtige nach jetzigem Ermittlungsstand unvermittelt mit einem Messer mehrfach in den Oberkörper und fügte ihm schwerste Verletzungen zu“, so Polizeisprecher Holger Vehren.

Verdächtiger ruft selbst die Polizei

Der 43-Jährige sei nach einem kurzen Gerangel mit der Frau seines Opfers gegangen und habe dann selbst den Notruf gewählt. Er wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen. Ein Haftrichter soll nun darüber entscheiden, ob er in U-Haft muss.

Mitarbeiter der Spurensicherung waren bis tief in die Nacht in der Wohnung beschäftigt. Christoph Seemann/HamburgNews
Beamte der Spurensicherung waren bis tief in die Nacht in der Wohnung beschäftigt.
Beamte der Spurensicherung waren bis tief in die Nacht in der Wohnung beschäftigt.

Der 68-Jährige starb trotz Reanimationsversuchen noch am Tatort, das Kriseninterventionsteam betreute seine Frau und weitere Angehörige.

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Der Einsatz der Polizei dauerte noch bis tief in die Nacht: Die Umgebung des Hauses wurde nach der Tatwaffe abgesucht, die weiterhin verschwunden ist. In der Erdgeschosswohnung waren Mitarbeiter der Spurensicherung tätig. Die Mordkommission ermittelt. Täter und Opfer sollen sich zumindest flüchtig kennen, zu den Hintergründen der Tat ist derzeit noch nichts bekannt.

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