Streit in Wohnung: Mann lebensgefährlich verletzt – Polizeihubschrauber im Einsatz
Bei einer Auseinandersetzung in Heimfeld ist am Karfreitag ein Mann (23) lebensgefährlich verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer (27) war zunächst flüchtig, er wurde später von Bundespolizisten am Bahnhof Harburg festgenommen.
In einer Wohnung an der Denickestraße war es laut ersten Erkenntnissen der Polizei zu dem Streit zwischen den beiden Männern gekommen, der Hintergrund ist unklar. Der zunächst verbale Streit eskalierte und wurde schließlich körperlich.
Festnahme am Bahnhof Harburg
Dabei soll einer den anderen mit einem bislang unbekannten Gegenstand verletzt haben. Anschließend flüchtete der Angreifer aus der Wohnung. Der Verletzte blieb zurück, er erlitt Schürf-, Schnitt- und diverse Stichwunden, letztere überwiegend am Oberkörper. „Er wurde in ein Krankenhaus gebracht“, so ein Polizeisprecher. Es bestand zwischenzeitlich Lebensgefahr.

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Den Beamten lagen konkrete Hinweise zur Identität des Verdächtigen vor. Sie informierten die Bundespolizisten und zogen weitere Kräfte dazu. Zeitweise schwebte ein Polizeihubschrauber über Heimfeld, Straßen wurden gesperrt.
Bundespolizisten lokalisierten den Tatverdächtigen am Bahnhof Harburg, knapp vier Kilometer vom Tatort entfernt, wo sie ihn widerstandslos festnahmen. Nach MOPO-Informationen wurden bei ihm zwei Messer sichergestellt. Auch er wies Verletzungen auf und wurde von Rettungskräften behandelt. Er kam in U-Haft.
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Derweil durchsuchte die Kripo die Wohnung, bei der es sich um eine Dreier-WG handeln soll. Ein WG-Bewohner und weitere Zeugen wurden vor Ort befragt. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Zeugen und Angehörigen.
Ob Opfer und Tatverdächtiger in der WG zusammenlebten, ist nicht klar. Die Mordkommission will nun zusammen mit der Staatsanwaltschaft die Hintergründe aufklären. (dg)
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