Eine Person ist auf einem Kran, der zum Sirenenmast reicht.

Am Freitag haben die Arbeiten an dem beschädigten Sirenenmast gestartet. Foto: JOTO

Auto schleudert gegen Sirenenmast: komplizierte Bergung

Zwei Autos stoßen zusammen, dabei wird ein Sirenenmast beschädigt. Doch die Unfallstelle wird erst Tage nach dem Geschehen gesperrt.

Nach einem Verkehrsunfall musste am Freitagnachmittag in Over im Landkreis Harburg ein beschädigter Sirenenmast kontrolliert abgebaut werden. Laut Angaben der Polizei waren am Montag zwei PKW im Einmündungsbereich der Straße Oversand zusammengestoßen.

Dabei soll eines der Fahrzeuge gegen den Mast geschleudert worden sein. Verletzt wurde niemand. Die Metallkonstruktion, an der eine Sirene zur Alarmierung der Feuerwehr und zur Warnung bei Sturmflut angebracht ist, bog sich zur Seite.


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Straße erst Tage nach Unfall gesperrt

Warum die Straße erst fünf Tage nach dem Unfall gesperrt wurde, war zunächst nicht bekannt. Am Freitagnachmittag rückten die Feuerwehren Meckelfeld und Maschen sowie Vertreter des Landkreises, der Gemeinde Seevetal, ein Kran und Techniker aus.

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Da der Mast nicht mehr standfest war, musste die Konstruktion vorsichtig auf den Boden gebracht werden, um die teure Sirenentechnik nicht zu beschädigen. Von einer Drehleiter aus befestigten die Feuerwehrleute eine Schlinge am Mast und hakten den Kran ein. Anschließend zersägten sie die Metallkonstruktion unten.

Der Kranführer hob das Ganze nach oben und legte es auf dem benachbarten Sportplatz ab. Wie teuer die Aktion war, blieb zunächst unklar.

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