Zehntausende protestieren am Tag vor der Bundestagswahl in Hamburg gegen den Rechtsruck.

Zehntausende protestierten am Tag vor der Bundestagswahl in Hamburg gegen den Rechtsruck. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt

Sechs Demonstrationen am Samstag: Worauf Hamburg sich einstellen muss

Gewalt gegen Frauen, Kriege, Rechtsextremismus: Am Samstag sind in Hamburg gleich sechs Demonstrationen zu verschiedensten Themen angemeldet. Besonders in der Innenstadt dürfte es am Nachmittag eng werden.

Der größte Aufzug läuft ab 14 Uhr unter dem Motto „Hamburg für die Prüfung rechtsextremer Parteien!“. Start und Ziel ist der Rathausmarkt, die Route führt über Jungfernstieg, Gänsemarkt, Dammtorstraße, Stephansplatz, Lombardsbrücke, Steintorwall und Mönckebergstraße zurück. Laut den Veranstaltern wird die Demonstration voraussichtlich um 16.30 Uhr enden. Angemeldet sind laut Polizei 6000 Teilnehmer.

Hamburg: Diverse Demonstrationen geplant

Bereits von 11 bis 14 Uhr findet die Tanzdemo „One Billion Rising 2026 – Tanzdemo gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen!“ statt (angemeldet: 200 Teilnehmer): Start am Gänsemarkt, über Jungfernstieg und Bergstraße, Ende auf der Mönckebergstraße (Höhe Mönckebergbrunnen).

Von 13 bis 15.30 Uhr zieht „Für das Völkerrecht – Gegen den US-Krieg in Venezuela!“ (etwa 1500 Teilnehmer erwartet) vom Gänsemarkt über Valentinskamp, Johannes-Brahms-Platz, Kaiser-Wilhelm-Straße, Axel-Springer-Platz, Stadthausbrücke, Rödingsmarkt, Baumwall und Niederbaumbrücke zur Kehrwiederspitze.

Protest in der Schanze angemeldet

Ebenfalls um 13 Uhr startet in der Sternschanze der Aufzug „Freiheit für A. Öcalan!“ (200 bis 500 Teilnehmer erwartet). Die Route führt über Schanzenstraße, Bundesstraße, Edmund-Siemers-Allee, Mittelweg und Tesdorpfstraße zum türkischen Generalkonsulat (Tesdorpfstraße 18).

Von 14 bis 17.30 Uhr folgt der Aufzug „Nein zur Islamischen Republik Iran!“ (voraussichtlich 1000 Teilnehmer): Start an der Mönckebergstraße 1, über Bergstraße und Jungfernstieg zum Gänsemarkt.

Außerdem ist von 15.30 bis 18 Uhr am Alsterufer 45 eine Kundgebung angekündigt: „Antifaschismus bleibt notwendig. Gegen den ‚Tag der Ehre‘ in Budapest!“ (etwa 80 Teilnehmer).

Das könnte Sie auch interessieren: Plötzlich Tempo 30 auf Pendler-Strecke: Schon Hunderte geblitzt – so geht’s weiter

Insgesamt gilt: Weil sich vor allem die größeren Aufzüge teilweise zeitgleich und auf zentralen Routen durch die Innenstadt bewegen, ist im Bereich City/Jungfernstieg/Gänsemarkt/Mönckebergstraße sowie entlang der jeweiligen Marschwege mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Polizei empfiehlt, den Bereich großräumig zu umfahren und wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. (mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test