Wieder Bronzeskulptur an Hamburger Schule abgesägt und gestohlen. Kripo ermittelt

Unbekannte sägten die Bronzestatue vor dem Goethe-Gymnasium in Lurup ab. Foto: TVNewsKontor

Schon wieder: Schwere Statue an Schule in Hamburg abgesägt

Erst vor wenigen Tagen schlugen Diebe an einer Schule in Stellingen zu, nun der nächste Fall: Erneut ist in Hamburg eine Bronzestatue abgesägt und gestohlen worden – diesmal an einem Gymnasium in Lurup. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Vor dem Gymnasium Lurup am Rispenweg, das den Namen des Dichters trägt, stehen nur noch die Füße von Johann Wolfgang von Goethe auf dem Sockel. Unbekannte Täter haben die Bronzeskulptur offenbar zwischen Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag abgesägt und entwendet.

Bereits am vierten Adventswochenende war es zu einem ähnlich rabiaten Diebstahl an einer Schule in Hamburg-Stellingen gekommen. Dort sägten Unbekannte vor dem Haupteingang des Albrecht-Thaer-Gymnasiums eine Bronzestatue ab. Das Kunstwerk stammt aus dem Jahr 1949 und wurde von dem Bildhauer Gustav Seitz geschaffen.

Kupferkabel und Bronzediebstahl – Kripo ermittelt

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Bekannt sind aus der Vergangenheit vor allem Kupferdiebstähle: Immer wieder plünderten Banden Baustellen und leer stehende Häuser, um Kupferrohre zu stehlen. In einigen Fällen wurden sogar Kabel an Bahnstrecken gekappt, um an das begehrte Metall zu gelangen.

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Aus Ermittlerkreisen erfuhr die MOPO, dass es auch in der Vergangenheit vereinzelt Diebstähle von Bronzestatuen gegeben habe. Eine Häufung wie zuletzt sei jedoch neu. Der Erlös für Bronze liegt beim Weiterverkauf an Altmetallhändler – je nach Legierung – zwischen 5,80 und 8,45 Euro pro Kilogramm.

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