Polizei
Schlagermove in Hamburg: Mann macht Ärger und will Beamte treten
Ein 42-jähriger Mann wollte einen Sanitätsstützpunkt beim Schlagermove nicht verlassen. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt.
Beim Schlagermove hat sich die Polizei Samstag besonders breit aufgestellt, um die Veranstaltung zu sichern und bei Ärger besonders schnell eingreifen zu können. Für die Bahnhöfe war die Bundespolizei verantwortlich – das ist ihr Fazit.
Gegen 20 Uhr soll sich ein Mann (42) vehement geweigert haben, einen Sanitätsstützpunkt am S-Bahnhof Landungsbrücken zu verlassen. Beamte der Bundespolizei mussten gerufen werden, doch auch ihnen gegenüber habe sich der 42-Jährige „unkooperativ verhalten“, sagte Woldemar Lieder, Sprecher der Bundespolizei.
Renitenter 42-Jähriger beim Schlagermove: Strafverfahren eingeleitet
Der Mann soll sich weiterhin geweigert haben, den Bereich zu verlassen und soll dann noch versucht haben, einen Bundespolizisten zu treten. Lieder: „Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt.“
Nachdem sich der Mann beruhigt hatte, durfte er gehen. Gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt die Landespolizei.
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Kurz darauf sorgte ein 24-Jähriger den weiteren Angaben der Bundespolizei zufolge für Ärger am S-Bahnhof Reeperbahn: Er soll dortigen Beamten wiederholt und offenbar grundlos seine Mittelfinger gezeigt haben. „Trotz Aufforderung stellte er sein Verhalten nicht ein“, so Lieder. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Insgesamt könne man von einem störungsfreien Einsatzverlauf sprechen, bewertete Lieder. Zuvor hatte man ein taktisches Sicherheitskonzept mit der Landespolizei abgesprochen, das „vollends aufging“. Auch die Zusammenarbeit mit Kräften der Bahn-Sicherheit verlief „wiederholt sehr gut“.