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Samuraischwert-Vorfall in Harburg: Zeuge: "Es war keine Absicht, sondern ein Unfall!"

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Symbolbild

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picture alliance/dpa

Harburg -

Nachdem der 23-jährige Justin W. seinen Bruder Simon (24) während eines Streits im Suff mit einem Samuraischwert verletzt hat, meldet sich nun ein Freund des Gespanns zu Wort. Der sagt zur MOPO: "Es war keine Absicht, sondern ein tragischer Unfall!"

Der Streit begann in der Nacht zu Freitag an einem Kiosk an der Reinholdstraße. Die Brüder hatten laut Polizei ordentlich gebechert und waren sich in die Haare geraten, auch in der Wohnung von Justin K. wurde weiter gezofft. 

In der Wohnung soll es dann aber nicht, wie bisher angenommen, zu einer Attacke von Justin K. gekommen sein. "Es war ein Unfall", sagt Dominik Z. der MOPO. Seinen vollen Namen möchte er nicht in der Zeitung lesen.

Dominik Z. hielt sich nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Wohnung seines "besten Freundes" auf. "Justin hatte Simon gebeten, seine Sachen zu packen und zu gehen. Daraufhin bewarf der ihn mit Klamotten und einem Ventilator."

Dann soll Justin K. – laut Z. nur aus Notwehr – nach einem Samuraischwert gegriffen haben, dass er sich vor Kurzem gekauft hatte. "Simon kam dann trotzdem auf ihn zu, schlug auf ihn ein. Plötzlich hatte er die Klinge im Bauch." Der 24-Jährige soll buchstäblich in das Schwert "gelaufen" sein.

Nachdem Simon W. ins Krankenhaus kam und dort notoperiert wurde, geht es ihm schon wieder besser. Er ist außer Lebensgefahr. Sein Bruder, der zunächst wegen des Verdachts der versuchten Tötung festgenommen wurde, kam vorläufig auf freiem Fuß. "Die Ermittlungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen", sagt ein Sprecher der Polizei zur MOPO.