Beamte der Bundespolizei sperrten den Bahnsteig ab (Symbolfoto).

Beamte der Bundespolizei sichern den Bahnhof (Symbolfoto). Foto: picture alliance/dpa/Boris Roessler

„Rivalisierendes Verhältnis“: So verlief der Fußball-Einsatz in Hamburg

Das Spiel des FC St. Pauli gegen den VfB Stuttgart (2:1) am Samstag verlief glücklich für die Hamburger – und gewaltfrei für alle: Die Bundespolizei hatte im Vorwege das Verhältnis der Fans beider Clubs als „rivalisierend“ eingestuft und daher ein entsprechendes Kräfteaufgebot im Einsatz. Das Konzept sei „vollends aufgegangen“.

Während die Landespolizei vorrangig die Lage im und um das ausverkaufte Millerntorstadion herum im Blick hatte, kümmerte sich die Bundespolizei um den Bahnbereich und damit um den Anreise- und den Abreiseverkehr beider Fanlager. Nach Angaben der Beamten nutzten rund 2000 Pauli-Fans den öffentlichen Nahverkehr. Dazu kamen 400 Stuttgarter Anhänger, die als Risikofans eingestuft wurden und gesammelt mit einem Fernzug am Bahnhof Dammtor ankamen. 150 Stuttgarter kamen in anderen Bahnen in Hamburg an. Zusammen marschierten sie zum Millerntor.

So lautet das Fazit des Einsatzes

Nach der Partie fuhren die 550 Fans zunächst in einer Sonder-Bahn zum Hauptbahnhof, von dort in einem Fernzug weiter nach Stuttgart – stets unter den Augen der Bundespolizisten, die eigenen Angaben nach die Wege und das Verhalten der Fans mit Abstand und Augenmaß kontrollierten und überwachten.

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Laut Woldemar Lieder, dem Sprecher der Bundespolizei in Hamburg, habe es keine Vorkommnisse gegeben: „Die An- und Abreisephase verlief störungs- und gewaltfrei. Das taktische Sicherheitskonzept ging vollends auf.“

Der Einsatz verlief in engem Austausch mit der Landespolizei, die ebenfalls keine Störungen vermeldete. Auch hier ging das Konzept auf. (dg)

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