Bundespolizisten und Sanitäter kümmern sich um die auf die Gleise gestürzte Frau.
Bundespolizisten und Sanitäter kümmern sich um die auf die Gleise gestürzte Frau.
  • Bundespolizisten und Sanitäter kümmern sich um die auf die Gleise gestürzte Frau.
  • Foto: privat/hfr

Reeperbahn: Frau (22) gerät zwischen Zug und Bahnsteigkante

Glück im Unglück für eine junge Frau: Eine 22-Jährige ist in der Nacht zu Samstag an der S-Bahnstation Reeperbahn (St. Pauli) zwischen Zug und Bahnsteigkante geraten. In Langenfelde kam es zu einem ähnlichen Einsatz.

Fahrgäste am Bahnhof Reeperbahn riefen kurz vor 3 Uhr Hilfe: Die 22-Jährige war auf die Gleise gestürzt und dort zwischenzeitlich liegengeblieben. Ein Ersthelfer zog die Frau hoch. Ein weiterer Zeuge forderte einen Rettungswagen an.

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Beamte, die kurz nach Absetzen des Notrufes eintrafen, begannen damit, die 22-Jährige zu versorgen. Die Frau sei ansprechbar gewesen und habe lediglich über Schmerzen an den Beinen geklagt. Bundespolizei-Sprecher Rüdiger Carstens: „Sie kam zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.“ Die Beamten gehen von einem Unfall aus.

Wenige Stunden später entdeckte der Fahrzeugführer einer S-Bahn einen Mann, der neben den Gleisen am Bahnhof Langenfelde lag. Der Fahrer stoppte den Zug und informierte die Feuerwehr und die Bundespolizei. Der 65-Jährige kam ebenfalls ins Krankenhaus. Über den Gesundheitszustand des Mannes machten die Behörden keine Angaben. Unbekannt ist bislang außerdem, wieso der Mann neben den Gleisen lag.

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„Aus aktuellem Anlass warnen wir wiederholt vor den Gefahren an Bahnanlagen“, so Sprecher Carstens. In besagten Fällen hätten die Betroffenen einen „Glücksengel“ an ihrer Seite gehabt. „Häufig aber kommt es an Bahnanlagen durch leichtsinniges Verhalten zu schweren Unfällen, mit oftmals lebensgefährlichen Verletzungen.“ Die Betroffenen würden durch ihr Verhalten in vielen Fällen nicht nur sich selbst, sondern auch Helfer und Reisende gefährden. (dg)

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