Polizei
Razzien in mehreren Hamburger Stadtteilen: Polizei sprengt mutmaßliche Drogenbande
Ermittler des Hamburger Landeskriminalamtes stellen Drogen, scharfe Schusswaffen und mehrere tausend Euro sicher.
LKA-Ermittlern ist ein Schlag gegen eine mutmaßliche Drogenbande gelungen: Vier Tatverdächtige wurden festgenommen. Neben mehreren tausend Euro stellten die Beamten auch scharfe Schusswaffen samt Munition und kiloweise Drogen sicher.
Dem Zugriff am Dienstagmorgen waren längere Ermittlungen wegen des Verdachts auf Drogenhandel im großen Stil vorausgegangen. Ausgangspunkt war eine Wohnungsdurchsuchung im März dieses Jahres in Hummelsbüttel. Dort hatten Einsatzkräfte mehr als 30 Kilogramm Kokain und rund 40 Haschisch-Platten sichergestellt.
Drogenhändler in U-Haft - Waffen, Munition und viel Bargeld sichergestellt
Dabei gerieten zwei Männer im Alter von 26 und 30 Jahren in den Fokus der Ermittlungen. Nachdem sich der Tatverdacht gegen sie erhärtet hatte, wurden Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle vollstreckt.
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Zunächst schlugen die Fahnder in der Wohnung des 30-Jährigen in Langenhorn und an der Adresse des 26-Jährigen in Norderstedt zu. Beide wurden festgenommen und kamen danach in U-Haft.
In den Räumen fanden die Polizisten mehr als 18.000 Euro, zwei scharfe Schusswaffen samt Munition, einen Schlagring und eine größere Menge Kokain. Alles wurde beschlagnahmt.
Auch zwei mutmaßliche Drogenkuriere vorläufig festgenommen
Zwei mutmaßliche Drogenkuriere (21 und 27 Jahre), gegen die in diesem Zusammenhang ebenfalls ermittelt wurde, konnten in ihren Wohnungen in Quickborn und Norderstedt vorläufig festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.