Rassistische Pöbeleien in HVV-Bus: Mann zeigt robuste Zivilcourage
Brutaler Vorfall am Samstagmorgen in Hamburg-Lokstedt: In einem HVV-Bus der Linie 5 wurde ein 24-Jähriger offenbar rassistisch beleidigt und anschließend attackiert. Die Polizei sucht dringend Zeug:innen.
Der 24-Jährige befand sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 8.45 Uhr in dem HVV-Bus Richtung Innenstadt. Ohne Vorwarnung soll ihn ein anderer Fahrgast rassistisch beschimpft haben. Als der junge Mann den Täter auf seine diskriminierenden Äußerungen ansprach, eskalierte die Situation: Der Angreifer schlug zu und traf den 24-Jährigen am Kopf.
Ein 23-jähriger Mitfahrer bemerkte den Übergriff und ging dazwischen. Er drängte den Angreifer an der Haltestelle Nedderfeld aus dem Bus. Der Täter floh daraufhin in unbekannte Richtung. Der Helfer verletzte sich leicht an der Hand, musste aber nicht weiter medizinisch behandelt werden. Das 24-jährige Opfer der rassistischen Attacke wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Rassistischer Vorfall in HVV-Bus: Mitfahrer schreitet ein
Trotz sofortiger Fahndung fehlt vom Täter bislang jede Spur. Der Staatsschutz (LKA 73) ermittelt. Gesucht wird ein 30–40 Jahre alter Mann, etwa 1,80 Meter groß, mit rotblonden Haaren und Vollbart.
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Zeug:innen, die Hinweise zum Täter haben, werden gebeten, sich unter (040 4286-56789) beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden. (ee)
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