Blick über die Gleise im Hamburger Hauptbahnhof.

Blick über die Gleise im Hamburger Hauptbahnhof. Foto: dpa

Zweijähriger in Lebensgefahr: Einsatz am Hauptbahnhof

Er wollte Züge beobachten – dann blieb er im Geländer stecken: Am Freitag mussten Einsatzkräfte am Hauptbahnhof einen zweijährigen Jungen mit dem Kopf aus einem Geländer retten.

Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn sperrten den Südsteg zwischen den Gleisen 11 und 12 ab, um Mutter und Sohn vor den Blicken zahlreicher Passanten zu schützen. Beamte der Bundespolizei beruhigten die geschockte Mutter (37) und ihren Sohn, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte.

Gegenüber dieser erklärte die Mutter, ihr Sohn habe gegen 16.40 Uhr die vorbeifahrenden Züge beobachtet, als sein Kopf durch das Geländer rutschte – sie habe ihn nicht mehr zurückziehen können.

15.000 Volt: Lebensgefahr in Nähe der Oberleitungen

Über den Gleisen schwebte der Junge in Lebensgefahr: Hinter dem Geländer verläuft die Oberleitung, 15 000 Volt Spannung fließen dort – fast 65-mal so viel wie in einer normalen Steckdose. Schon eine Annäherung hätte einen Stromüberschlag auslösen können.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr schoben den Jungen durch das Geländer und hoben ihn zurück auf den Südsteg. Der Junge blieb unverletzt. (mp)

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