Schutz von Radfahrern und Fußgängern: 21.000 Verkehrssünder in Hamburg erwischt
Die Hamburger Polizei zieht Bilanz: Im November ahndeten die Beamten rund 21.000 Verstöße gegen die Verkehrsordnung. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag auf dem Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Radfahrern, E-Scooter-Nutzern und Fußgängern.
Insgesamt kontrollierten die Beamten 4111 Fahrzeuge und 2960 Personen. Dabei registrierten sie 21.070 Ordnungswidrigkeiten und 107 Straftaten.
Häufigste Verstöße bei Polizei-Kontrollen: Falschparken, Rasen, Handynutzung
Die häufigsten Verstöße: Falschparken, Rasen, unerlaubte Handynutzung und die Missachtung roter Ampeln. Die Polizei registrierte zudem neun Alkoholfahrten, fünf Drogendelikte und 29 Fälle von fehlender Fahrerlaubnis – hinzu kamen 38 weitere Straftaten. Dazu kamen zahlreiche technische Mängel, Verstöße gegen die Anschnallpflicht sowie 15-mal nicht gesicherte Kinder an Bord.
Auch E-Scooter-Nutzer und Radfahrer missachteten im November in vielen Fällen die Verkehrsregeln. Besonders häufige Ordnungswidrigkeiten gab es unter E-Scooter-Nutzern: 24 Fahrten zu zweit und mehrfaches Fahren auf Gehwegen oder auf der falschen Radwegseite. Fahrradfahrer fielen bei den Kontrollen vor allem durch 61 Rotlichtverstöße, 26 Handy-Nutzungen und 42 „Geisterradler“-Fahrten auf. Auch Fußgänger missachteten in zwei Fällen rote Ampeln.
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Für den weiteren Dezember kündigt die Polizei weitere Kontrollen an. Die Schwerpunkte: Alkohol, Drogen und Geschwindigkeit – insbesondere rund um Weihnachtsmärkte und andere Adventsveranstaltungen. (mp)
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