Osterfeuer in Hamburg: Feuerwehr zieht Bilanz – Elbstrand völlig verdreckt
Traditionell hat es am Karsamstag in Hamburg und Umgebung wieder zahlreiche Osterfeuer gegeben. Zwei Tage zuvor war in Geesthacht eine Scheune in Brand geraten – mutmaßlich durch Funkenflug eines Osterfeuers. Gab es in Hamburg selbst Feuerwehr-Einsätze?
Ob in Bergstedt, Farmsen-Berne, Sasel, Stellingen oder Hausbruch: Zahlreiche Besucher genossen den Abend am knisternden Osterfeuer, dessen Flammen in den Nachthimmel schlugen – „und das ohne Vorkommnisse“, teilte ein Sprecher der Feuerwehr Hamburg auf MOPO-Nachfrage mit.

Feuereinsatz in Reitbrook
Es habe keinerlei Feuereinsätze mit Osterfeuer-Bezug gegeben, lediglich 30 sogenannte „Hilfeleistungen“; Einsätze, bei denen Personen versorgt werden mussten, weil sie gestürzt waren oder sich an Glas geschnitten hatten. „Keiner kam ins Krankenhaus, größere Verletzungen gab es nicht“, so der Sprecher weiter.
Nur in einem Fall in Reitbrook könnte Funkenflug eines privaten Osterfeuers einen Brand ausgelöst haben: Hinter einem Einfamilienhaus an der Straße Vorderdeich fing ein kleines Gartenhaus Feuer. Die Flammen griffen auf zwei Vogelnester über – glücklicherweise ohne Tiere.
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Mit drei sogenannten C-Rohren bekämpften die Retter das Feuer, bis es gelöscht war. Anschließend kontrollierten sie den Bereich mit einer Wärmebildkamera, um letzte Glutnester aufzuspüren. Verletzt wurde dabei niemand. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz beendet.

Nach den Osterfeuern hat auch die Stadtreinigung viel zu tun: Seit den frühen Morgenstunden werden vielerorts die Plätze vom Müll befreit. Besonders am Elbstrand in Blankenese gibt es jede Menge Arbeit: Über mehrere hundert Meter verteilt liegen Müll, Flaschen, Unrat und Grillreste auf dem Sand – während viele Mülleimer leer sind. (dg/ruega)
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