Der Fahrradfahrer war von diesem Sattelzug überrollt worden, er starb noch am Unfallort.

Der Fahrradfahrer aus Billbrook war von diesem Sattelzug überrollt worden, er starb noch am Unfallort. Foto: CityNewsTV

Opfer des tödlichen Fahrradunfalls identifiziert – Unfallursache bleibt unklar

Am Freitag kam ein Radfahrer bei einem Lkw-Unfall in Billbrook ums Leben. Das Opfer konnte mittlerweile identifiziert werden, die Unfallursache bleibt allerdings vorerst ein Rätsel – besonders, weil das Lkw-Unternehmen vorbildlich auf Sicherheit geachtet haben soll.

Bei dem toten Radfahrer aus Billbrook handelt es sich um einen 52-jährigen Mann, bestätigte ein Sprecher am Samstag. Der Fahrradfahrer war am Freitagmittag von einem Lkw überfahren worden, der von der Liebigstraße nach rechts auf die Moorfleeter Straße abbog. Der 52-Jährige starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen.

Lkw-Unternehmen organisierte Sicherheitsaktion

Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Das Lkw-Unternehmen erklärt auf seiner Website, mit welchen verschiedenen Assistenzsystemen die Fahrzeuge ausgerüstet sind. Vor einem knappen Jahr organisierte es gemeinsam mit der Polizei sogar eine eigene Sicherheitsaktion: Fahrradfahrer durften selbst ins Lkw-Führerhaus steigen, um zu verstehen, wie eingeschränkt die Sicht der Fahrer ist – und wie groß demnach die Gefahr.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Mensch Udo: Kurz vor Lindenbergs 80. Geburtstag zelebrieren wir die Hamburger Legende
  • Er lief ins Marathon-Ziel – dann blieb sein Herz stehen: Wie Hendrik Schmidt (34) gerettet wurde
  • Hafensause: Die Highlights des Großevents
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Die Ziele nach der HSV-Rettung & St. Paulis harmloser Angriff
  • 28 Seiten Plan 7: Wie „Deine Freunde“ alle begeistern & Ausgeh-Tipps für jeden Tag

Am Freitag war noch unklar, ob an der Unfallkreuzung eventuell die Ampeln ausgefallen waren. Hamburgweit fielen etwa 50 Anlagen aus. Doch dieser Verdacht bestätigte sich nicht, sagt der Polizeisprecher, die Ampeln funktionierten.

Zwei tödliche Radunfälle innerhalb von zwei Tagen

Es war der zweite tödliche Radunfall binnen 48 Stunden. Am Mittwoch war der 11-jährige Simon bei einem Fahrradunfall in Wilstorf gestorben. Auch er wurde von einem Lkw überrollt.

Das könnte Sie auch interessieren: „Wie viele Parkplätze sind ein Menschenleben wert?“: Arzt wendet sich an Tschentscher

Am Sonntagmittag soll eine Mahnwache am Unfallort an der Winsener Straße stattfinden. Bereits kurz nach dem Unfall wurden erste Kerzen und Grablichter an der Stelle niedergelegt. (zc)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test