Ölspur löst Crash-Serie aus: Autobahn bei Hamburg stundenlang gesperrt
Ein vermeintlicher Busbrand hat am Freitagnachmittag für ein Verkehrschaos auf der Autobahn A25 gesorgt. Die Strecke in Richtung Hamburg musste wegen einer Ölspur zwischen Geesthacht und Curslack über Stunden gesperrt werden.
Gegen 13.25 Uhr wurde der Feuerwehr Hamburg ein brennender Linienbus gemeldet. Einsatzkräfte rückten mit einem größeren Aufgebot zur A25 aus. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus: Flammen gab es keine. Ein Gelenkbus der Linie 8800 von Geesthacht mit Fahrtziel Bergedorf hatte kurz vor der Abfahrt Curslack einen Motorschaden erlitten. Dabei lief eine größere Menge Motoröl aus, das im heißen Motor verdampfte und eine dunkle Rauchwolke verursachte. Der Bus wurde evakuiert.
A25: Ölspur löst mehrere Unfälle aus
Die Situation blieb dennoch gefährlich, denn durch das ausgelaufene Öl entstand auf der Fahrbahn ein extrem rutschiger Film. Durch die Ölspur kam es zunächst zu einem Unfall mit drei beteiligten Autos. Am Stauende ereignete sich wenig später ein weiterer schwerer Crash: Ein Auto prallte mit hoher Geschwindigkeit auf einen stehenden Lastwagen. Der Fahrer wurde dabei verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
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Die Autobahnmeisterei musste die Fahrbahn anschließend aufwendig reinigen. Wie die Polizei der MOPO mitteilte, blieb die A25 in Richtung Hamburg zunächst weiterhin voll gesperrt. Auch am Nachmittag war noch nicht absehbar, wann die Strecke wieder freigegeben werden kann. Insgesamt waren nach ersten Angaben fünf Fahrzeuge in die Unfälle verwickelt.
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