Oberleitung am Hauptbahnhof gerissen: Ursache bekannt – Gleis wieder frei
Am Hauptbahnhof riss am Sonntagmorgen eine Oberleitung. Drei Gleise mussten gesperrt werden. Züge wurden umgelenkt, einzelne hielten nur in Harburg. Seit Nachmittag ist der Schaden behoben – was war da los?
Nach einem Oberleitungsschaden im Hamburger Hauptbahnhof läuft der Zugverkehr seit dem späten Nachmittag wieder planmäßig. Der Schaden an Gleis 12 ist repariert worden, wie ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Grund dafür sei ein Kurzschluss gewesen, woraufhin ein Tragseil gerissen sei. Um 17 Uhr wurde demnach das Gleis 12 wieder freigegeben.
Nicht der gesamte Hauptbahnhof betroffen
Der Schaden auf Gleis 12 hatte stundenlang für Probleme gesorgt. „Es ist aber nicht der gesamte Hauptbahnhof betroffen“, sagte der Sprecher am Vormittag. Betroffen waren außerdem noch die Gleise 11 und 13, die aber seit 11.00 Uhr beziehungsweise 13.00 Uhr wieder frei waren.
Zu dem Schaden kam es gegen 8.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt stand ein Zug auf dem Gleis, die Fahrgäste seien aber normal ausgestiegen. Verletzt wurde niemand, wie der Bahnsprecher sagte. Bis etwa 10.00 Uhr endeten demnach einzelne Fernzüge aus Kapazitätsgründen in Harburg.
Vor allem Strecke zwischen Hamburg-Harburg und Hauptbahnhof betroffen
Auf den Gleisen 12 und 13 laut Fahrplan verkehrende Züge wichen auf andere Gleise im Hauptbahnhof aus, wie der Sprecher sagte. Das betraf demnach den Fern- und Regionalverkehr. Die S-Bahnen verkehrten im Hauptbahnhof fahrplanmäßig.
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Die Eisenbahngesellschaft Metronom hatte auf ihrer Internetseite mitgeteilt, dass wegen des Oberleitungsschadens fast alle Züge in Hamburg-Harburg starten und enden. Zwischen Harburg und dem Hauptbahnhof gebe es S-Bahnen, diese seien jedoch stark gefüllt. Um 11.20 Uhr wurde die Strecke zwischen Harburg und Hautpbahnhof wieder freigegeben. Betroffen waren demnach die Linien RE3/RB31 Uelzen-Lüneburg-Hamburg (beide Richtungen) und RE4/RB41 Bremen-Buchholz-Hamburg (beide Richtungen). (dpa/mp)
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