Bundespolizei beim Derby: Neues Einsatzkonzept geht auf – Fahndungserfolg
Auch die Bundespolizei war beim Hamburger Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV im Einsatz. Mehr als 200 Einsatzkräfte sicherten vor und nach dem Spiel die An- und Abreise der Fans. Dank eines besonderen Einsatzkonzepts kam es zu keinen schweren Zwischenfällen. So lief der Großeinsatz:
Wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte, wurden bereits im Vorfeld der Partie Absperrkonzepte ausgearbeitet und am Spieltag umgesetzt. Ziel war es, die beiden Fanlager, insbesondere am Bahnhof Reeperbahn, bei der An- und Abreise bestmöglich zu trennen.
Zudem setzten die Beamten auf eine erhöhte Manpower und enge Zusammenarbeit mit dem Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn: „Zusammen mit den Mitarbeitern der DB-Sicherheit verlief die Zusammenarbeit bei diesem Einsatz erneut sehr professionell und konstruktiv“, so Michael Schuol von der Bundespolizeidirektion Hannover.
Fanlager am Bahnhof Reeperbahn weitestgehend getrennt
Dank des noch engmaschigeren Einsatzsystems blieben größere Störungen weitestgehend aus. Dennoch hatten die Beamten einiges zu tun: Sechs Personen wurden wegen verbotener Gegenstände durchsucht, bei 21 wurden die Identitäten festgestellt. Einer der Betroffenen war zudem zur Fahndung ausgeschrieben und wurde daraufhin auf die Wache gebracht.
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Bei drei Personen führten die Beamten eine Gefährderansprache durch. Sie waren zuvor aggressiv aufgefallen, verhielten sich anschließend aber wieder friedlich. Außerdem kam es zu drei Körperverletzungen, bei denen die Polizei einschritt.
Insgesamt sprach auch die Bundespolizei von einem ruhigen Einsatzverlauf.
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