Nach tödlicher Messerattacke in Hamburg: Frau verhaftet
Hatte sie die Tat geplant? Die Polizei hat eine 41-jährige Frau wegen Mordverdachts verhaftet. Ein 35-jähriger Mann war in ihrer Wohnung in Neuallermöhe lebensgefährlich verletzt worden und erlag später seinen Verletzungen.
Am 19. Februar kam es in der Wohnung der Frau am Wilhelmine-Hundert-Weg zu einer tödlichen Messerattacke: Der 35-Jährige flüchtete noch durch ein Fenster der Wohnung im ersten Obergeschoss, brach dann aber vor dem Haus zusammen.
Messerangriff in Hamburg: Zunächst wurde Notwehr nicht ausgeschlossen
Da unklar war, ob es sich um Notwehr gehandelt hatte, wurde die Frau nach einer anfänglichen Festnahme zunächst wieder entlassen. Weitere Ermittlungen zeigten nun aber ein anderes Bild, so die Polizei. Demnach gebe es konkrete Hinweise darauf, dass die Tat von der Frau geplant war.
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Am Dienstagnachmittag nahm die Mordkommission die Ex-Partnerin des Opfers fest, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Sie sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an. (nf)
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