Mit „Vogelschreck“-Munition auf Kinder geschossen – Spezialeinheit im Einsatz
Ein Mann hat in Wilhelmsburg von seinem Balkon aus auf Kinder geschossen, ein Zeuge beobachtete den Vorfall.
Nachdem er auf vorbeilaufende Kinder geschossen haben soll, bekam ein Wilhelmsburger am frühen Dienstagabend Besuch von Spezialkräften der Polizei.
Laut Lagedienst beobachtete ein Zeuge, wie der Mann von seinem Balkon in der Prassekstraße aus mit „Vogelschreck“-Munition auf vorbeilaufende Kinder schoss, und alarmierte die Polizei. Die kam mit einem großen Aufgebot an Kräften, unter anderem der Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen, kurz USE.
„Vogelschreck“-Schüsse auf Kinder
In der Wohnung wurden Munition und eine Schreckschusswaffe sichergestellt. „Vogelschreck“-Patronen sind auch als Luftböller oder Knallpatronen bekannt: Sie werden mit einer Schreckschusswaffe abgefeuert und explodieren nach einigen Dutzend Metern Flug. Sie sind, wie der Name sagt, zum Vertreiben von Vögeln aus Obstplantagen gedacht.
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In Deutschland braucht man einen sogenannten Munitionserwerbsschein, um „Vogelschreck“-Munition zu kaufen oder zu besitzen. Ob der Mann einen solchen Schein besitzt, ist nicht bekannt.
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