Polizei
Metallspäne auf Ironman-Strecke: Rennrad-Fahrer stürzt – Staatsschutz ermittelt
Metallspäne auf der Ironman-Strecke: Ein Teilnehmer wurde schwer verletzt. Nun gibt es neue Details.
Beim „Ironman Hamburg 2026“ sind am Sonntag mehrere Rennräder durch Metallspäne auf der Fahrbahn beschädigt worden. Die Polizei ermittelt nun – und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei brachten bislang Unbekannte in Kirchwerder auf mehreren Straßen Metallspäne auf die Fahrbahn. Betroffen waren nach Polizeiangaben der Zollenspieker Hauptdeich, der Kirchenheerweg, der Kirchwerder Hausdeich, der Norderquerweg, der Kirchwerder Landweg und die Heinrich-Osterrath-Straße.
Mehrere Rennräder wurden beschädigt, als sie über die Metallspäne fuhren. Die genaue Zahl ist noch unklar. Die Polizei steht dazu in engem Austausch mit dem Veranstalter.
Ironman Hamburg 2026: Teilnehmer des Ironman stürzt
Mindestens ein Teilnehmer (29) des Ironman stürzte in diesem Bereich. Er erlitt eine Fraktur und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ob Schäden an den Reifen, die durch die Metallspäne verursacht wurden, für den Sturz verantwortlich waren, ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm noch am Sonntag vor Ort die Ermittlungen. Es geht unter anderem um den Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie um Sachbeschädigung in mehreren Fällen.
Metallsplitter auf Rennrad-Strecke: Zeugen gesucht
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Gesucht werden Personen, die im Zusammenhang mit den Metallspänen verdächtige Beobachtungen gemacht haben – möglicherweise bereits am Vorabend oder in der Nacht vor dem Rennen. Hinweise nimmt das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter (040) 4286-56789 sowie jede Polizeidienststelle entgegen.
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Außerdem wurden im Vorfeld der Sportveranstaltung entlang des gesamten Kirchenheerwegs Haltverbotsschilder und entsprechende Ankündigungsplakate entfernt. Der Zeitraum: Freitag, 5. Juni, 16 Uhr, bis Samstag, 6. Juni 2026, 10.45 Uhr. Polizistinnen und Polizisten stellten die Verkehrszeichen wieder auf, nachdem der Vorfall bekannt geworden war. Ob die einzelnen Taten miteinander zusammenhängen, wird ebenfalls geprüft.
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