Polizisten stehen vor der Unterkunft an der Schlenzigstraße in Wilhelmsburg.

Polizisten stehen vor der Unterkunft an der Schlenzigstraße in Wilhelmsburg. Foto: News5/Sebastian Peters

Mann durch Messerattacke lebensgefährlich verletzt – ChatGPT hilft bei Rettung

Bei einer Messerattacke in Hamburg-Wilhelmsburg ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Beim Notruf half ChatGPT.

Nach ersten Erkenntnissen begann das Geschehen im Bereich einer Tankstelle und verlagerte sich anschließend auf die Schlenzigstraße, wo sich eine Asylunterkunft befindet. Dort stoppte gegen 23.20 Uhr ein schwer verletzter Mann, der mehrere Stichverletzungen am Oberkörper aufwies, ein vorbeifahrendes Auto und bat den Fahrer um Hilfe.

Messerattacke: Verletzter bittet um Hilfe – ChatGPT übersetzt

Nach Schilderung des Autofahrers habe der Mann auf Englisch „Police, police, please call police“ gerufen. Weil er selbst die Sprache des Verletzten nicht verstand, habe er ChatGPT eingesetzt, um sich den Inhalt der Worte übersetzen zu lassen. Anschließend wählte er den Notruf.



Als die Rettungskräfte eintrafen, fanden sie das Opfer der Messerattacke in einem kritischen Zustand vor. Der Mann wurde versorgt und ins Krankenhaus St. Georg gebracht.

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Nach Informationen von Reportern vor Ort, konnte die Polizei noch am Einsatzort einen mutmaßlichen Täter stellen und vorläufig festnehmen. Laut Lagedienst wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Weitere Auskünfte könne man derzeit mitteilen. Im Laufe des Tages soll es eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft geben. (mp)

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