Messerangriff in Eimsbüttler Imbiss – Tatverdächtiger in U-Haft
Messerangriff im Imbiss: In Eimsbüttel hat am Donnerstag ein Ein Ex-Mitarbeiter einen Angestellten lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei dem Verdächtigen auf die Spur kam und wie es dem Opfer geht.
Nach Informationen der Polizei Hamburg betrat der Tatverdächtige am Donnerstag gegen 15.30 Uhr den Imbiss am Kleiner Schäferkamp und ging gezielt hinter den Tresen. Dort soll er auf einen 25-jährigen Mitarbeiter eingestochen und ihn mit einem Stich in den Bauch verletzt haben. Dann soll der Angreifer die Flucht ergriffen haben. Zeugen alarmierten den Notruf. Der schwer verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. In Lebensgefahr schwebt er nicht mehr.
Nach Messerangriff im Imbiss: Hinweise führen zu einem Ex-Mitarbeiter
Hinweise führten die Polizisten zu einem ehemaligen Mitarbeiter des Imbisses. Noch am späten Nachmittag nahmen die Beamten einen 31-jährigen Mann im Stadtteil Langenhorn fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten sie auch Beweismittel sicherstellen.
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Zunächst übernahm das zuständige Landeskriminalamt die Ermittlungen im Fall des Messerangriffs. Inzwischen hat die Mordkommission den Fall in Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft übernommen. Gegen den 31-jährigen Mann wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Ermittlungen dauern an. (dpa/mp)
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