Bundespolizisten am Bahnhof Hamburg-Harburg (Symbolfoto).

Bundespolizisten am Bahnhof Hamburg-Harburg (Symbolfoto). Foto: Bundespolizei Hamburg

Streit wird blutig: Wildpinkler boxt Mann ins Gleisbett

Am Bahnhof Harburg ist es am Freitagmittag zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen, der lebensgefährlich hätte enden können. Auslöser ist wohl das Entleeren einer Blase.

Ein 31-Jähriger und ein leicht alkoholisierter 30-Jähriger gerieten nach Angaben der Bundespolizei gegen 13.22 Uhr am Harburger Bahnhof in einen heftigen Streit. Auslöser soll gewesen sein, dass der 30-Jährige auf dem Bahnsteig uriniert habe. Schließlich eskalierte die Lage: Der 30-Jährige verpasst dem anderen Mann einen Schlag, durch den dieser ins Gleisbett fiel.

Zum Glück des Gestürzten fuhr in dem Moment kein Zug ein. Der Mann rettete sich selbst aus dem Gleisbett. Ein Zeuge versuchte, die zwei Streitenden vergeblich auseinanderzubekommen, und meldete den Vorfall bei der Polizei.


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Die Beamten sicherten Überwachungsvideos vom Bahnhof Harburg und konnten den Vorfall bestätigen. Sie nahmen beide Männer, an deren Kleidung noch Blut haftete, fest. Der 30-Jährige, der dem anderen Mann den Schlag versetzt hatte, blutete nach Polizeiangaben am Ohr und am Ellenbogen. Der andere wies keine sichtbaren Verletzungen auf. Gegen beide Beschuldigte laufen nun Strafverfahren wegen Körperverletzung, so die Bundespolizei.

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Am selben Tag war an der S-Bahn-Haltestelle Neuwiedenthal ebenfalls ein Mann ins Gleisbett gestürzt. Auch er konnte gerettet werden. Die Polizei warnt: „Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!“ Züge könnten nicht ausweichen und durch leichtsinnige Handlungen würden auch Reisende und Helfer gefährdet werden. (Anmerkung: In einer früheren Version des Textes hieß es in der Zeile, dass der Wildpinkler ins Gleisbett geboxt wurde. Wir haben den Fehler korrigiert).

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