Bundespolizisten, die sich gegenüber stehen

Bundespolizisten im Einsatz (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Mann kann sich kaum auf den Beinen halten – Bundespolizei warnt

Ein Mann in der Nähe des Harburger Bahnhofs war so betrunken, dass er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Ein besorgter Reisender alarmierte die Bundespolizei, die sich um den Mann kümmerte – und in diesem Zusammenhang zugleich vor solchen Gefahren warnt.

Um kurz nach 17 Uhr am Freitagabend alarmierte ein Reisender eine Streife der Bundespolizei über einen Mann, der sich im Personentunnel zum Seevekanal aufhielt und einen stark hilfebedürftigen Eindruck machte.

Hoher Promillewert

Die Streife traf kurz darauf auf den 34-Jährigen, der so stark unter Alkoholeinfluss stand, dass er nicht mehr „wegefähig“ war, so Bundespolizei-Sprecher Robert Hemp. „Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und wurde von den Bundespolizisten gestützt zum Bundespolizeirevier gebracht.“

Die Beamten ließen den Mann pusten. Der Atemalkoholwert lag bei 2,62 Promille. Ein hinzugeholter Arzt stellte die sogenannte Gewahrsamsfähigkeit fest. Danach bekam der 34-Jährige in einer Zelle Zeit zum Ausnüchtern. Hemp: „Später wurde er dann wieder ‚wegefähig‘ entlassen.“

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In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei, dass es leider immer wieder durch stark alkoholisierte Personen – verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen – zu schweren Unfällen im Bahnbereich kommt. „Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer“, so Hemp. (dg)

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