Mann stürzt ins S-Bahn-Gleis – Unbekannte rettet ihm das Leben
Ein junger Mann fällt aus Versehen ins Gleisbett an der S-Bahn-Haltestelle Neuwiedenthal. Dabei landet er auf der Abdeckung einer Stromschiene, deren Berührung lebensgefährlich ist. Wie der Fall trotzdem gut ausging.
Am Freitagmorgen ist ein 20-jähriger Mann bei der S-Bahn-Haltestelle Neuwiedenthal ins Gleisbett gefallen. Gegen 10 Uhr sei der Mann auf die Abdeckung der Stromschiene – die 1200 Volt führt – gestürzt, ohne Fremdeinwirkung, wie die Bundespolizei mitteilt.
Da zu dem Zeitpunkt Regelbetrieb stattfand und jederzeit eine Bahn hätte einfahren können, hatte der Mann großes Glück. Er trug keine Verletzungen davon. Den Beamten gegenüber gab er an, einfach unachtsam gewesen zu sein. Der Sturz ins Gleisbett sei ein Versehen gewesen.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- Tod im Morgengrauen: Lkw überrollt Radfahrer († 63)
- Was alles teurer wird: Das kostet uns der Iran-Krieg
- Kind stirbt nach OP: Prozess gegen drei Hamburger Ärzte
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
- 16 Seiten Sport: Experte warnt den HSV & St. Pauli plant zweigleisig
- 28 Seiten Plan 7: „Die kleine Meerjungfrau“ am Thalia, das Familienmusical „Anouk“ & Open-Air-Konzerte
Eine Frau hatte die Szene beobachtet und die Rettungskette alarmiert. Die Bundespolizei ordnete sofort eine Streckensperrung an der S-Bahn-Haltestelle und eine Stromabschaltung an. Anschließend half die Anruferin dem 20-Jährigen aus dem Gleisbett. Doch als die Bundespolizei eintraf, war sie verschwunden.
Bundespolizei zu Sturz ins S-Bahn-Gleis: Lebensgefahr!
Die Beamten sicherten das Videomaterial und konnten so den Verlauf der Situation nachkonstruieren. Der Mann wurde mit einem Platzverweis vom S-Bahnhof entlassen.
Das könnte Sie auch interessieren: Hotel verfällt seit 20 Jahren: Bezirk beißt sich an Eigentümer die Zähne aus
Die Bundespolizei warnt aufgrund des Anlasses vor den Gefahren im Gleisbett. „Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten!“ Züge könnten nicht ausweichen. Durch waghalsige Aktionen würden auch Reisende und Helfer gefährdet. „In diesem Fall hat sich der Mann auch direkt an den Stromschienen aufgehalten.
Diese führen 1.200 V Gleichstrom. Eine Berührung ist lebensgefährlich.“
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.