Hamburg
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Lauter Knall in Hamburg: „Ich habe richtig gemerkt, wie der Boden gebebt hat“
Ein dumpfer Schlag, vibrierender Boden – und plötzlich stehen die Menschen auf der Straße. Am Donnerstagmittag um kurz nach zwölf erschütterte erneut ein lauter Knall die Straße Am Weinberg in Wilstorf. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner war der Schreck groß – denn ein ähnlicher Vorfall hatte sich dort bereits Anfang der Woche ereignet.
„Ich habe richtig gespürt, wie der Boden gebebt hat“, berichtet eine Anwohnerin. „Da denkt man sofort an eine Explosion.“ Kurz nach dem Vorfall rückte die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen aus. Den Einsatzkräften kam der Ort bekannt vor: Schon in der Nacht zu Dienstag hatte es an fast derselben Stelle einen Knall gegeben, der zahlreiche Menschen aus dem Schlaf riss. Die Ursache blieb damals unklar – bis jetzt.
Technischer Defekt soll Ursache sein
Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein technischer Defekt bei laufenden Tiefbauarbeiten die Ursache. In der Straße werden neue Glasfaserkabel verlegt, dabei wurde offenbar ein Stromkabel beschädigt, was einen Kurzschluss und den lauten Knall auslöste.
Mehrere Häuser wurden vorsorglich vom Netz getrennt, ein Team des Energieversorgers kümmerte sich um die Reparatur. Verletzt wurde niemand, betonte die Feuerwehr am Nachmittag.
Nach Knall in Harburg: Anwohner sind verunsichert
Ganz spurlos geht der Vorfall an den Anwohnern dennoch nicht vorbei. Viele sind verunsichert, weil sich das Geräusch so plötzlich wiederholte. „Es war richtig unheimlich – erst denkt man, es sei vorbei, und dann knallt es wieder“, sagte eine Anwohnerin.
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Die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße Am Weinberg hoffen nun, dass die Arbeiten bald abgeschlossen werden und der Knall am Donnerstag tatsächlich der letzte gewesen ist.