Polizei
Lage bei Schlägerei droht zu eskalieren – Hund kommt ins Tierheim
Männer prügeln sich, Umstehende geraten in Streit. Warum die Schläger letztlich in der Zelle schlafen mussten.
Großer Polizeieinsatz in Wilstorf: Am Reeseberg haben die Beamten am Freitagabend eine Schlägerei schlichten wollen. Doch plötzlich mischten sich Umstehende ein, die Lage drohte, zu eskalieren.
Gleich mehrere Anrufer informierten die Polizei gegen 20.30 Uhr über den Streit zweier Männer: Erst hätten sie sich nur beschimpft, schließlich aber seien sie handgreiflich geworden.
Kräfte nachgefordert
Als die Beamten eintrafen, sahen sie zwei Männer (35, 49), die aufeinander einschlugen. Zahlreiche Menschen standen im Bereich der Schlägerei, und für die Polizisten war zunächst unklar, inwieweit diese einen Bezug zu den Beteiligten hatten oder nicht.
Während des Schlichtversuches sollen sich dann Umstehende – offenbar jeweils zu jeder Seite der Schläger zugehörig – verbal angegangen sein. Die Lage drohte, zu eskalieren. Verstärkung wurde von der Polizei angefordert.
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Mit den nachgeforderten Kräften habe man dann die Situation beruhigt, so ein Sprecher. Es sei erst gar nicht zur Eskalation gekommen. Viele an der Auseinandersetzung Beteiligte seien gegangen.
Die zwei Kontrahenten, die sich geprügelt hatten, wurden getrennt voneinander befragt. Beide sollen sich weiter sehr aggressiv verhalten haben, auch gegenüber den Beamten. „Beide Männer wurden in Gewahrsam genommen“, so der Polizeisprecher weiter.
Hund kommt ins Tierheim
In der Wache wurde auch ein Alkoholschnelltest durchgeführt. Der Wert lag den weiteren Angaben der Polizei zufolge bei beiden Männern „deutlich über 1 Promille“. Sie blieben zur Ausnüchterung die Nacht in der Zelle. Der Hintergrund des Streits ist unklar.
Zuvor hatten die Beamten bei einem der Schläger einen Hund festgestellt, der „unter sehr schlechten Bedingungen“ gehalten worden sei. Daher nahmen Polizisten den Hund an sich und brachten ihn ins Tierheim.