Großeinsatz in Hamburg-Curslack: Zwischenzeitlich waren bis zu 26 Streifenwagen auf der Suche nach den drei Jugendlichen.

Großeinsatz in Hamburg-Curslack: Zwischenzeitlich waren bis zu 26 Streifenwagen auf der Suche nach den drei Jugendlichen. Foto: HamburgNews Christoph Seemann

Jugendliche lösen Großfahndung aus – und verschwinden

Ein Hilferuf wegen angeblichen Drogenkonsums, dann keine Spur mehr: Feuerwehr und Polizei suchten bei einem Großeinsatz nach Jugendlichen – am Ende blieb vieles unklar.

Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am Montagmittag Feuerwehr und Polizei im Bereich der Straße Achterschlag in Curslack beschäftigt. Nach Angaben der Polizei sollen drei Jugendliche, mutmaßlich Mädchen, zunächst das Jugendamt kontaktiert haben. Sie gaben demnach an, berauschende Mittel zu sich genommen zu haben und Hilfe zu benötigen. Zwei von ihnen sollen minderjährig sein.

Das Jugendamt schaltete daraufhin die Feuerwehr ein, die gemeinsam mit der Polizei die Suche nach den Jugendlichen aufnahm. Als die Einsatzkräfte am gemeldeten Ort eintrafen, fehlte von den Jugendlichen jedoch jede Spur.

26 Streifenwagen und Polizeihubschrauber „Libelle“ bei Großeinsatz

Ab 14.14 Uhr lief daher eine großangelegte Fahndung mit insgesamt 26 Streifenwagen, Motorrädern und einem Polizeihubschrauber – doch bislang blieb der Großeinsatz ohne Ergebnis. Die Situation glich laut Polizei der Suche nach der sprichwörtlichen „Nadel im Heuhaufen“.

Laut einem Reporter vor Ort standen Kräfte der Feuerwehr telefonisch mit den Jugendlichen in Kontakt, einen konkreten Aufenthaltsort konnten sie daraus jedoch nicht ableiten. Mehrere Rettungswagen sowie ein Notarzt standen vorsorglich bereit. Inzwischen wurden die meisten Beteiligten des Großeinsatzes wieder abgezogen.

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Was tatsächlich hinter dem Hilferuf steckt, ist derzeit noch offen. „Von A bis Z ist ist alles denkbar“, sagte ein Sprecher der Polizei. Ob es sich also nur um einen Scherzanruf gehandelt hat oder die Jugendlichen im Drogenrausch tatsächlich Hilfe brauchen, bleibt unklar. Zunächst müsse „Licht ins Dunkel gebracht werden“. Die Ermittlungen laufen. (apa)

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