Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen im Keller des Wohnhauses.

Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen im Keller des Wohnhauses. Foto: Hamburg-News

Tod im Feuer: Opfer immer noch nicht identifiziert

Großer Einsatz für die Feuerwehr am Montagmorgen. In Hausbruch stand der Keller eines Wohnhauses in Flammen. Vier Personen konnten gerettet werden, für eine kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Der Alarm ging um 10.20 Uhr bei der Rettungsleitstelle ein. Zwei Löschzüge machten sich auf den Weg in die Cuxhavener Straße in Hausbruch, weil dort ein Feuer im Keller eines Wohnhauses gemeldet worden war.

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Als die Rettungskräfte eintrafen, stand der Keller bereits in Vollbrand. Mithilfe von Nachbarn und der Polizei waren bereits drei Personen aus dem Obergeschoss über Leitern gerettet worden. Da unklar war, ob sich noch weitere Bewohner im Gebäude befanden, erhöhte der Einsatzleiter das Alarmstichwort auf „Feuer Stufe 2, Menschenleben in Gefahr“. Eine weitere Person konnte aus einer Wohnung im Keller gerettet werden.

Rettungskräfte transportierten zwei Frauen (85 und 24 Jahre alt) sowie einen 52-jährigen Mann mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser. Lebensgefahr besteht nach jetzigem Stand nicht.

Insgesamt 48 Feuerwehrleute waren vor Ort und kämpften gegen die Flammen. Nach fast einer Stunde war das Feuer gelöscht. Einen traurigen Fund machten die Retter dann im Nachgang der Löscharbeiten im Keller. Dort wurde eine Person tot aufgefunden.

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Ob es sich beim Toten um eine Frau oder einen Mann handelt, war vorerst unklar. Über die Brandursache sind ebenfalls noch keine Informationen bekannt. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreute Angehörige und Nachbarn. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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