Großeinsatz bei Kellerbrand: Feuerwehr evakuiert Wohnhaus, ein Bewohner in Klinik
Großeinsatz bei einem Kellerbrand in Winterhude: Giftiger Qualm verbreitete sich im Treppenhaus. Das Gebäude wurde evakuiert.
Mehrere Notrufe gingen in der Nacht zum Samstag gegen 3 Uhr bei der Feuerwehr ein. Den ersten Einsatzkräften, die an der Dorotheenstraße ankamen, war der Weg über das Treppenhaus versperrt – Grund war der starke, aus dem Keller aufziehende Qualm. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht, mehr Kräfte wurden nach Winterhude beordert.
Kellerbrand: Rettungsdienst versorgt Bewohner
Kurz darauf rückten mehrere Löschzüge und Rettungswagen an. Einige der Bewohner hatten sich schon vor Eintreffen der Kräfte ins Freie gerettet, die übrigen wurde von der Feuerwehr ins Freie geführt. Sechs Menschen wurden anschließend vom Rettungsdienst gesichtet, einer kam vorsorglich in ein nahes Krankenhaus.

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Derweil rückten die Kräfte unter Atemschutz in den Keller vor, zum Ursprungsort des Feuers. Dort war, wie sich vor Ort herausstellte, ein Stromverteilerkasten in Brand geraten; geschmortes Plastik sorgte für die starke Verqualmung.
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Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet, das Treppenhaus wurde belüftet. Die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Von einem Verbrechen wird aktuell aber nicht ausgegangen. (dg/rüga)
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