Jungfernstieg, Harburg: Der Anti-Randale-Plan für die Silvesternacht
Die Silvester-Krawalle der Vergangenheit sollen sich nicht wiederholen: Bei der Polizei Hamburg laufen die Vorbereitungen für die letzte Nacht des Jahres auf Hochtouren. Während das finale Sicherheitskonzept noch in Arbeit ist, stehen erste Maßnahmen bereits fest.
„Für das abschließende Silvester-Konzept der Polizei und eine valide Einschätzung der Sicherheitslage für Ende Dezember ist es zu früh“, erklärt Polizeisprecher Florian Abbenseth. Dennoch betont er, dass die Einsatzleitung zentral aus dem Führungsstab im Polizeipräsidium erfolgen wird.
Live-Kameraüberwachung um Silvesterkrawalle zu verhindern
Um mögliche Randale frühzeitig zu erkennen, setzt die Polizei erneut auf Technik. „Für den Harburger Ring ist dabei wieder der temporäre Einsatz einer Videoüberwachung geplant“, so Abbenseth.
Neben Hotspots wie dem Hafen, der Reeperbahn und dem Jungfernstieg, wo Absperrelemente („Hamburger Gitter“) geplant sind, wird auch in anderen Stadtteilen Präsenz gezeigt. „Zusätzlich zu den Funkstreifenwagen der Polizeikommissariate greifen wir auch in diesem Jahr auf die Kolleginnen und Kollegen der Landesbereitschaftspolizei zurück“, erläutert Abbenseth.
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Flexibilität bleibt dabei ein zentraler Ansatz: „Kleinere Polizeieinheiten werden sich auf das Stadtgebiet verteilen. Dieses Konzept ermöglicht es uns, unsere Kräfte dort zum Einsatz zu bringen, wo sie gebraucht werden.“
Polizei redet vor Silvester mit potenziellen Krawallmachern
Die Polizei Hamburg setzt im Vorfeld auch auf gezielte Präventionsmaßnahmen. „Im Vorfeld setzen wir auch in diesem Jahr wieder auf Prävention. Einerseits geht es dabei um Gefährderansprachen und Sensibilisierungsgespräche, anderseits erarbeiten wir gemeinsam mit der Feuerwehr aber auch wieder eine Präventionskampagne, die die Bedeutung der Arbeit von Polizei und Feuerwehr in den Fokus nimmt“, so Abbenseth.
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Trotz der intensiven Vorbereitungen bleibt der Einsatz zum Jahreswechsel eine große Herausforderung. „Zur Wahrheit gehört, dass wir nicht zu jeder Zeit an jedem Ort in jeder Straße der Stadt sein können“, räumt Abbenseth ein. Dennoch zeigt sich die Polizei überzeugt, mit ihrer Kombination aus Präsenz, Überwachung und Prävention einen sicheren Ablauf der Silvesternacht gewährleisten zu können.