Im Hamburg-Urlaub: Rolex aus Porsche geklaut – Paar erntet im Netz Spott
Für ein Paar endete der Hamburg-Urlaub mit dem Anruf bei der Polizei: Aus ihrem Wagen wurden zahlreiche persönliche Gegenstände gestohlen, überwiegend Luxuswaren im Gesamtwert von rund 50.000 Euro. Die Kripo ermittelt. Doch es gibt ein Problem.
Das Paar aus Salzgitter verbrachte das vergangene Wochenende in Hamburg und hatte am Sonntag, dem 9. März in Höhe der Strandperle an der Elbchaussee (Othmarschen) geparkt. Als Mann (33) und Frau (31) um kurz nach 17 Uhr zu ihrem Porsche Macan GTS (mehr als 90.000 Euro in der Basisversion) zurückkehrten und in den beigen PS-SUV einsteigen wollten, bemerkten sie, dass ihre Wertsachen gestohlen waren.
LKA ermittelt nach Diebstahl
Laut Instagram-Post, den das Paar offenbar selbst teilte, seien dabei Luxuswaren von Louis Vuitton, Dior, Rolex und Moncler abhanden gekommen, darunter Handtaschen, Uhren, Jacken und Sonnenbrillen – „und vieles mehr“. Bei den Uhren soll es sich beispielsweise um eine Rolex GMT Master 2 und eine Rolex Datejust handeln. Allein der Wert der Uhren beläuft sich auf knapp 30.000 Euro.
Die Hamburger Polizei bestätigt, dass eine Anzeige eingegangen sei, man die Aussagen des Paares aufgenommen habe und das LKA ermittle. Zum Hergang könne man noch nicht Näheres sagen, sagte ein Sprecher, das Diebesgut sei sowohl im vorderen Teil des Wagens als auch im Kofferraum gelagert gewesen. Das Problem: Aufbruchsspuren habe man nicht entdecken können. Es werde geprüft, wie das Fahrzeug geöffnet wurde oder ob es möglicherweise offen war.
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Das Paar, das für Hinweise zum Diebesgut und Täter eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt hat, sollte besser nicht auf viel Verständnis hoffen. Auf „Geheimtipp Hamburg“, der Instagram-Seite, auf der das Paar den Diebstahl öffentlich gemacht habt, lesen sich viele Kommentare eher abwertend. Statt Mitleid gibt es Spott: Das Paar habe vergessen, „das Bernsteinzimmer und den Heiligen Gral aufzuzählen“. Oder vor Schreck hätten sie „bestimmt den Champagner fallen lassen und sich an der Auster verschluckt“. Nur die wenigsten zeigen Rücksicht und schreiben, dass die Späße nicht fair seien. (dg)