Hund offenbar durch Schuss schwer verletzt: Tier eingeschläfert, Halterin sucht Täter
Riesenaufregung um einen kleinen Hund im feinen Harvestehude: „Mine“ starb offenbar durch die Kugel eines Heckenschützen. Nun sucht sein Frauchen nach dem Täter.
„Diese Hündin starb nach einem Schuss“, steht auf einem der Zettel, die von der Besitzerin des Tieres rund um die Klosterallee an Bäume gepinnt wurden. Darunter das Foto der niedlichen „Mine“ und die Telefonnummer des Frauchens.
Das 13 Jahre alte Tier wurde am Samstag, dem 9. Mai, im Innenhof des Hauses Klosterallee 53 aufgefunden und in eine Tierklinik gebracht. Dort stellten die Ärzte eine Verletzung im Bauchraum fest.
Hund verletzt: Veterinäre entdecken Projektil im Bauchraum
Zunächst vermuteten die Veterinäre, dass „Mine“ von einer Krähe oder einem anderen großen Vogel verletzt worden sei. Doch dann entdeckten sie ein Projektil im Bauchraum. Es stammte vermutlich aus einem Luftgewehr.
Der Zustand des Hundes verschlechterte sich immer mehr. Nach vier Tagen musste er eingeschläfert werden. Die entsetzte Halterin erstattete Anzeige. Und auf ihr „Fahndungsplakat“ schrieb sie: „Das hätte auch ihr Hund sein können.“
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Der tote Hund wird im Veterinärinstitut genauer untersucht. Die für Tierschutzdelikte zuständige Wasserschutzpolizei ermittelt, bestätigte die Polizei der MOPO.
Rund um den Tatort ist nun die Aufregung groß. Wer ist der unbekannte Heckenschütze? Das fragen sich nicht nur Hundehalter, sondern natürlich auch Eltern von kleinen Kindern, die jetzt Angst haben, ihre Kinder auf der Klosterallee spielen zu lassen.