Die Polizei wird mit hohem Aufgebot beim Derby vertreten sein.

Die Polizei wird mit hohem Aufgebot beim Derby vertreten sein. Foto: WITTERS

HSV gegen St. Pauli: Das plant die Polizei zum Derby

Am Freitag steht das nächste Stadtderby an: Der FC St. Pauli trifft im Millerntor-Stadion auf den HSV. Das Verhältnis der Fans stuft die Polizei traditionell als „feindschaftlich“ ein. Was die Fans planen – und wie die Polizei reagieren will.

Um 20.30 Uhr ist Anpfiff, vorher wollen beide Fanlager zum Stadion marschieren. Die St.-Pauli-Anhänger treffen sich ab 16 Uhr in der Schanze und wollen sich auf verschiedene Kneipen verteilen. Gegen 18 Uhr brechen sie dann über das Schulterblatt und die Budapester Straße zum Millerntor-Stadion auf, das nur wenige Gehminuten entfernt liegt.

Derby: HSV-Fans und Pauli-Fans sollen getrennt werden

Die HSV-Fans treffen sich um 17 Uhr am Gänsemarkt. Auch sie wollen um 18 Uhr losmarschieren, um rechtzeitig am Stadion anzukommen. Ihre Route führt über den Valentinskamp und den Sievekingsplatz.

Anders als beim Derby im August vergangenen Jahres sollen die beiden Fanmärsche sich nicht kreuzen. Die Polizei werde dennoch darauf achten, die Fans bei der Anreise und auch nach Abpfiff konsequent zu trennen: „Für ein für alle Fans sicheres Spiel wird die Polizei das Derby mit einem angemessenen Kräftekonzept begleiten“, sagt Pressesprecher Christian Schreiber. Dafür wird die Hamburger Polizei von Bundespolizisten und Kräften aus anderen Bundesländern unterstützt. Genaue Zahlen werden aus taktischen Gründen nicht genannt.

Fanverhältnis traditionell „feindschaftlich“

Das Fanverhältnis wird traditionell als „feindschaftlich“ eingestuft. „Der Blick auf die letzten Spielbegegnungen zeigt, dass die Situation heute eine andere ist als noch vor zehn oder 15 Jahren“, so Schreiber.

Das könnte Sie auch interessieren: Glatzel, Kuntz, Poulsen: Derby-Klartext! Was Didi Hamann am HSV irritiert

Auch bei dem Derby im vergangenen Jahr blieb es weitgehend ruhig – bis auf wenige Pyrotechnik-Verstöße und vier Fälle von Körperverletzung. „Tausende Anhängerinnen und Anhänger beider Mannschaften haben gezeigt, dass wir in Hamburg unser Derby friedlich und fair feiern können“, so das damalige Fazit des Polizeipräsidenten Falk Schnabel. Auch diesmal lautet der Appell der Polizei: „Alle sollten sich auf das Sportliche konzentrieren, die Rivalität gehört einzig und allein auf den Rasen.“

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test