Polizei

Hitzewelle in Hamburg: So bereitet sich die Feuerwehr vor

Feuerwehr-Krankenwagen mit Blaulicht fährt durch eine Hamburger Straße zum Einsatz.
Rettungswagen im Einsatz (Symbolbild).

Temperaturen um die 40 Grad erwartet: Rettungskräfte befürchten viele Notfälle aufgrund der Hitze.

Die ungewöhnlich hohen Temperaturen und die zu erwartende lange Hitzewelle in Hamburg wirken sich auch auf die Einsatzplanung bei der Hamburger Feuerwehr aus. Die Retter befürchten, dass die Hitze mit Temperaturen von bis zu 36 Grad vielen Menschen Kreislaufprobleme bereiten könnte.

Es ist eine ungewöhnliche Hitze, die wie ein Deckel über der Stadt liegt. Vorhergesagte Temperaturrekorde lassen Schlimmes befürchten. Besonders davon betroffen: ältere Mitbürger und Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen.

Zusätzliche Rettungswagen können rasch besetzt werden

Nach MOPO-Informationen trifft die Hamburger Feuerwehr bereits Vorbereitungen, um bei einem erhöhten Aufkommen von Rettungs-Einsätzen zu jeder Zeit rasch mit Sanitätern vor Ort sein zu können.

Das Einsatzkonzept ist bereits ausgearbeitet. Nicht benötigtes Personal von Löschfahrzeugen kann binnen kurzer Zeit zusätzliche Rettungswagen besetzen und zu Einsätzen ausrücken.

Asklepios Kliniken rechnen mit einem höheren Patienten-Aufkommen

Unterstützt wird die Feuerwehr zudem von Rettungswagen der Hilfsorganisationen sowie den gut ausgebildeten Rettern der Freiwilligen Feuerwehren, die als sogenannte First Responder rasch am Einsatzort sein können.

Auch bei den Asklepios-Kliniken rechnet man mit einem höheren Aufkommen an Patienten: Wie Sprecher Dr. Franz Jürgen Schell auf MOPO-Nachfrage mitteilte, sei man angesichts der zu erwartenden Temperaturen vorbereitet. „Die Teams in den Notaufnahmen können bei hohem Aufkommen jederzeit aufgestockt werden um Patienten schnellstmöglich Hilfe leisten zu können.“