Rettungshubschrauber
  • Der Christoph Hansa flog das Gegengift nach Osnabrück. (Symbolfoto)
  • Foto: RUEGA

Schlangenbiss! Rettungsaktion mit Hamburger Hubschrauber

Schlangenbiss, aber kein Gegengift verfügbar! In einer dramatischen Rettungsaktion wurde am Samstag Gegengift von Hamburg nach Osnabrück geflogen.

Der Notruf aus einem Klinikum in Osnabrück kam am Samstagnachmittag. Ein Mann (29) war zuvor von einer Klapperschlange gebissen worden. Doch in der Klinik und auch in den umliegenden Krankenhäusern war kein Gegengift verfügbar. Letzte Rettung: Die Universitätsklinik Eppendorf (UKE).

Nach Schlangenbiss: Hubschrauber fliegt Gegengift nach Osnabrück

Wie aber sollte der Transport bewältigt werden? Für die rund 230 Kilometer Entfernung bräuchte ein Peterwagen mit Blaulicht rund zwei Stunden. Der Rettungshubschrauber Christoph Hansa, der an der Unfallklinik Boberg stationiert ist, wurde alarmiert. Der Heli startete sofort.

Nach einer Zwischenlandung im UKE um das Gegengift aufzunehmen, nahmen die Piloten Kurs auf Osnabrück und überbrachten nach gut 30 Minuten die Ampulle. Nach MOPO-Informationen gerade noch rechtzeitig.

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