Bundespolizisten am Bahnsteig eines S-Bahnhofs. (Symbolfoto)

Bundespolizisten am Bahnsteig eines S-Bahnhofs. (Symbolfoto) Foto: RUEGA

Hamburger Drogendealer: Diese S-Bahn-Fahrt endete im Knast

Ein verurteilter Drogendealer hatte noch eine Restzeit im Gefängnis abzusitzen, zu der er bisher nicht angetreten war. Die Behörden suchten nach ihm – nun sorgte er selbst dafür, dass er entdeckt wurde.

Der Mann stieg in der Nacht zu Sonntag in die S3, er hatte jedoch kein Ticket. Plötzlich gab es eine nächtliche Fahrkartenkontrolle: Weil er sich nicht ausweisen konnte, wurde die Bundespolizei eingeschaltet. Die Beamten überprüften den 34-Jährigen am Bahnhof Heimfeld, wo er aussteigen musste.

134 Tage Haft waren noch offen

Die Überprüfung ergab, dass er wegen Anbaus, Herstellung, Handeltreibens, Schmuggels und Erwerbs von Betäubungsmitteln zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden war. 134 Tage hatte er noch zu verbüßen, zur Haft trat er jedoch nie an.

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Er sei zum Revier nach Harburg gebracht worden, so Bundespolizeisprecher Woldemar Lieder. Der 34-Jährige habe es abgelehnt, Familienmitglieder zu kontaktieren. Ein Alkoholtest verlief negativ und ergab null Promille. Er kam in U-Haft. Zudem leiteten die Beamten ein neues Verfahren wegen des Fahrens ohne Fahrkarte ein. (dg)

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