Großoffensive gegen Taschendiebe auf der Reeperbahn – mehrere Festnahmen
Zusammen mit der Landespolizei haben Fahnder der Bundespolizei in der Nacht zu Sonntag im Partygedränge auf der Reeperbahn mehrere Taschendiebe geschnappt. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen, zwei von ihnen kamen in Haft. Die Beamten warnen vor Diebstählen in Menschenmengen.
Laut einem Sprecher der Bundespolizei kommt es auf dem Kiez immer wieder zu Taschendiebstählen. Im meist dichten Gedränge an den Wochenenden schlagen die Täter immer wieder zu und ziehen den Menschen Wertgegenstände wie Handys oder Geldbörsen aus den Taschen. Manchmal gehen sie dabei sehr trickreich vor – etwa durch das sogenannte „Antanzen“ oder in Zusammenarbeit mit Komplizen, die das Opfer ablenken.
Täter stehlen Handy vor den Augen der Zivilfahnder
Und es dauerte nicht lange, da hatten die Zivilfahnder bereits zwei Männer (38 und 57) im Visier, die tätertypisch agierten und im Gedränge auf der Reeperbahn nach Opfern suchten. Von den Polizisten observiert, schlugen sie kurz darauf zu und zogen einer Frau (25) ein iPhone im Wert von rund 1200 Euro aus der Manteltasche.
Beide Diebe wurden umgehend festgenommen. Da sie bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt waren und nach ihnen gefahndet wurde, kamen sie in Untersuchungshaft. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Bundespolizisten sprachen das Opfer an, das den Diebstahl nicht bemerkt hatte, und händigten ihr das Handy wieder aus. Die junge Frau war sichtlich erleichtert und dankte den Beamten.
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In Laufe der Nacht wurden zwei weitere 21 und 40 Jahre alte Männer wegen Diebstahls festgenommen. Die Polizei mahnt vor diesem Hintergrund noch einmal zu Vorsicht vor Taschendieben, besonders in Menschenmengen, und rät: „Führen Sie Wertsachen, Geldbörsen und Smartphones ausschließlich in geschlossenen Innentaschen mit sich.“
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