Feuerwehreinsatz in Wilhelmsburg

In Wilhelmsburg kam es am Sonntagnachmittag zu einem größeren Feuerwehreinsatz: In der Nähe der A1 stand ein leerstehendes Einfamilienhaus in Flammen. Foto: Lenthe-Medien/Hingeberg-Pedersen

Direkt an den Autobahnen: Großer Brand im Süden Hamburgs

Ein leerstehendes Abbruchhaus ist in Hamburg-Wilhelmsburg komplett in Brand geraten und hat für eine enorme Rauchentwicklung gesorgt. Ein Anrufer hatte die Feuerwehr alarmiert, sagte ein Sprecher. Zu dem Zeitpunkt hätten die Feuerwehrkräfte den Rauch südlich der Elbe bereits auf ihren Monitoren gesehen. 

Die Feuerwehr war um 17.11 Uhr alarmiert worden und rückte mit rund 50 Einsatzkräften an. Als diese eintrafen, stand das Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Ersten Erkenntnissen zufolge seien wohl keine Menschenleben in Gefahr. Es soll sich wohl niemand in dem Haus aufgehalten haben, es galt als unbewohnt.

Während des Einsatzes kam es zu Problemen bei der Wasserversorgung, zusätzliche Unterstützung musste angefordert werden. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Etwa anderthalb Stunden nach Beginn des Einsatzes gab die Feuerwehr Entwarnung: Die starke Rauchentwicklung hatte deutlich nachgelassen. Gegen 18:30 Uhr begann die Feuerwehr schließlich mit den Nachlöscharbeiten.

Warum das Haus brannte, ist noch unklar

Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Das Feuer war beim Schröderschen Hof ausgebrochen, dieser ist direkt an der A1 und der A255. Die Polizei sperrte das Gebiet rund um den Brandort ab, darunter auch die Straße Obergeorgswerder Hauptdeich. Die Autobahnen mussten den Angaben zufolge allerdings nicht gesperrt werden. Das betroffene Gebäude wurde nach dem Brand beschlagnahmt, es gilt derzeit als einsturzgefährdet.

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Wegen des starken Rauchs hatte die Feuerwehr über Warn-Apps gewarnt und Anwohnern in den Stadtteilen Moorfleet, Billbrook und Billwerder geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Rauchwolke war den Angaben zufolge Richtung Osten unterwegs. (prei)

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