Großangelegte Polizeikontrolle in Hamburg – Fahrschüler unter Drogen
Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle hat die Polizei in Hamburg zahlreiche Verstöße festgestellt. Besonders brisant: Selbst ein Fahrschüler stand offenbar unter Drogeneinfluss.
Rund 260 Einsatzkräfte kontrollierten am Mittwoch im gesamten Stadtgebiet 773 Fahrzeuge und 863 Personen. Die Bilanz ist deutlich: Mehr als 1000 Geschwindigkeitsverstöße wurden registriert, dazu rund 200 Rotlichtverstöße bei Auto-, Radfahrern und Fußgängern. Außerdem stellten die Beamten 235 Parkverstöße sowie 90 Fälle verbotener Handynutzung fest.
Auch bei schwereren Verstößen griff die Polizei durch: Es gab unter anderem fünf Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie mehrere Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Insgesamt wurden 15 Blutproben angeordnet, 27 Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. In 15 Fällen standen Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Drogen.
Fahrschüler fährt unter Drogeneinfluss
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Ordnungswidrigkeiten fest. So wurden unter anderem 39 Verstöße gegen die Anschnallpflicht registriert, in elf Fällen waren Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert. Zudem gab es mehrere Verstöße beim Abbiegen und Wenden sowie bei der Ladungssicherung. Insgesamt kamen mehr als 100 weitere kleinere Verkehrsverstöße hinzu.
Für besonderes Aufsehen sorgte ein Fahrschüler, der während seiner Fahrstunde kontrolliert wurde. Die Beamten stellten fest, dass der Mann offenbar unter dem Einfluss von THC stand. Die Fahrstunde war damit sofort beendet – der Fahrlehrer musste übernehmen.
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Auch ein 36-jähriger Autofahrer fiel auf: Er soll unter Kokain am Steuer gesessen haben – ohne Führerschein und möglicherweise ohne gültigen Aufenthaltsstatus. Gegen ihn wurden mehrere Verfahren eingeleitet. (rei)
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