Das war lebensgefährlich: Zwei Eis-Einsätze an der Alster innerhalb weniger Stunden
Zwei Hunde brechen ins dünne Eis ein, ihre Halterin will sie retten – und gerät selbst in Gefahr. Nur Stunden später bezahlt ein Mann seine Neugier beinahe mit dem Leben.
Am Donnerstagnachmittag war eine Frau mit ihren Hunden am Oberlauf der Alster in Ohlsdorf unterwegs: Die Tiere liefen auf Höhe der Straße Am Hasenberge auf das Eis und brachen ein. Die Frau wollte ihre Hunde retten und geriet nun ebenfalls in Not.
Die alarmierte Feuerwehr konnte einen der Hunde und die Halterin mit einer Leiter aus dem Wasser retten, der zweite Hund blieb verschwunden. Die Frau kam mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nach Angaben der Feuerwehr nicht.
Im Eis eingebrochen: Polizisten ziehen Mann aus der Binnenalster
Um kurz vor Mitternacht dann ein ähnlicher Einsatz in der Neustadt. Am Jungfernstieg war ein Mann auf die gefrorene Alster gegangen, um zu testen, ob das Eis hält. Diesen waghalsigen und gefährlichen Versuch, über den zuerst der NDR berichtet hatte, hätte er beinahe mit seinem Leben bezahlt. Er brach ein und rief um Hilfe. Passanten alarmierten die Feuerwehr.
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Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, sei daher ein Großaufgebot an Rettungskräften angerückt, darunter auch die Taucher. Doch noch vor Eintreffen der Retter hatten Polizisten, die als erste am Einsatzort waren, den Mann aus dem Wasser gezogen. Auch er kam mit einer Unterkühlung in die Klinik. (mp)
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