Bruchlandung: Flughafen zweieinhalb Stunden lang gesperrt, Dutzende Ausfälle
Am Nachmittag soll ein kleines Flugzeug auf dem Hamburger Flughafen landen – die Landung geht schief. Es wird niemand verletzt, doch die kleine Bruchlandung hat Auswirkungen auf den Flugverkehr.
Weil auf dem Hamburger Flughafen ein kleines Flugzeug Schwierigkeiten bei der Landung hatte, sind zwischenzeitlich alle Starts und Landungen gestoppt worden. „Das Flugzeug ist bei uns gelandet und ist dabei zu Schaden gekommen. Es wurde bei der Landung beschädigt”, sagte ein Flughafensprecher.
Gegenüber der MOPO sagte ein Sprecher der Polizei, dass bei der Landung des Kleinflugzeuges während des Rollens das Bugrad gebrochen sei und die Maschine über die Landebahn geschlittert sei. Nach Polizeiinformationen hatten sich zwei Personen und drei Hunde an Bord der Maschine befunden. Es sei aber niemand verletzt worden.
Von 16.00 bis 18.30 Uhr war der Flughafen gesperrt
Der kleine Zwischenfall hatte dennoch Auswirkungen auf den Flugverkehr am Hamburger Flughafen. Denn für die Zeit der Bergung der Maschine und des Säuberns der Start- und Landebahn konnten keine anderen Flieger starten und landen. „Das muss sehr gewissenhaft gereinigt werden”, sagte der Sprecher weiter. Schon kleinste Trümmerteile könnten gefährlich für die Flugzeuge beim Starten und Landen sein. Inzwischen ist die Maschine geborgen.
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Der Flughafen war deshalb von etwa 16.00 Uhr bis circa 18.30 Uhr gesperrt. Mehrere Dutzend Flieger konnten dem Sprecher zufolge in der Zeit nicht landen oder starten. Einige von ihnen seien zu umliegenden Flughäfen umgeleitet worden. Zuvor hatte die „Bild”-Zeitung berichtet. (dpa/mp)
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