Feueralarm im Ex-Karstadt-Haus: Überraschende Entdeckung ruft Polizei auf den Plan
Im ehemaligen Karstadt-Gebäude in Harburg hat am Samstagmittag ein Brandalarm die Feuerwehr lange in Atem gehalten. Erst nach einer stundenlangen Suche fanden die Einsatzkräfte die Ursache – die anschließend auch die Polizei auf den Plan rief.
Zu dem Einsatz kam es gegen 13.20 Uhr. Sicherheitspersonal des ehemaligen Karstadt-Hauses am Schlossmühlendamm hatte die Feuerwehr wegen Brandgeruchs alarmiert. In dem Komplex sind seit der Schließung Kleingewerbe und Teile des Harburger Stadtmuseums untergebracht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine leichte Verqualmung und Brandgeruch fest, konnten die Ursache jedoch zunächst nicht finden.
Stundenlange Suche nach Ursache des Brandgeruches
Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude mit einer Wärmebildkamera abgesucht – eine stundenlange Aufgabe in dem mehrstöckigen Haus. In der fünften Etage wurden die Einsatzkräfte schließlich fündig: Dort hatten zwei Personen Kleidungsstücke in einem Ofen verbrannt. Bei der genaueren Überprüfung stellte sich heraus, dass sie dort mutmaßlich einer nicht angemeldeten Tätigkeit nachgingen und illegal arbeiteten.
Erst gegen 16.30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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