Festnahme, Reanimation: Einsätze beim Hafengeburtstag – Polizei zieht Bilanz

Hafengeburtstag Hamburg 837
Zehntausende Besucher feierten den Hamburger Hafengeburtstag an den Landungsbrücken und dem Baumwall.

Volle Bahnsteige, ein medizinischer Notfall und eine Festnahme: Die Bundespolizei hat nach dem 837. Hafengeburtstag eine insgesamt positive Bilanz gezogen.

Vor allem rund um die S-Bahnhöfe Reeperbahn und Landungsbrücken war das Personenaufkommen über das gesamte Wochenende hinweg besonders hoch. Tausende Besucher strömten zu der maritimen Großveranstaltung an die Elbe. Die Bundespolizei war deshalb mit zusätzlichen Kräften der Bereitschaftspolizei sowie einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit im Einsatz.

Um Gedränge zu vermeiden, richtete die Bahn am Bahnhof Landungsbrücken ein Einbahnstraßenkonzept ein. Trotzdem musste der Bahnsteig zu Stoßzeiten zeitweise gesperrt werden, weil eine Überfüllung drohte.

Am Donnerstagabend nahmen Einsatzkräfte am Bahnhof Landungsbrücken einen 31-jährigen Mann fest, nachdem es dort zu Streitigkeiten gekommen war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Ghanaer ein Haftbefehl wegen Gefährdung des Straßenverkehrs vorlag. Er konnte eine Geldstrafe von 2760 Euro bezahlen und kam anschließend wieder frei.

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Am Freitagabend kam es außerdem zu einem medizinischen Notfall am Bahnhof Landungsbrücken. Ein etwa 60 Jahre alter Mann musste auf dem Bahnsteig reanimiert werden. Ein Bundespolizist übernahm zunächst die Erstversorgung, bevor der Rettungsdienst eintraf. Angaben zum Gesundheitszustand machte die Polizei nicht.

Insgesamt zeigte sich die Bundespolizei zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes. Das Sicherheitskonzept sei aufgegangen, die Zusammenarbeit mit Hamburger Polizei und Bahn-Sicherheit habe „sehr gut“ funktioniert. (rei)