Neuer Pressesprecher bei der Hamburger Polizei ist begeisterter Schiedsrichter

Sebastian Born tritt die Nachfolge von Sandra Levgrün in der Pressestelle der Polizei an. Foto: RUEGA

Ein Schiedsrichter ist das neue Gesicht der Hamburger Polizei

Der Job als Pressesprecher bei der Hamburger Polizei ist ein Karriere-Turbo. Viele, die diesen Job gemeistert haben, landeten später in der obersten Führungsriege. Nun hat die Pressestelle einen neuen Chef. Mit Sebastian Born übernimmt ein Mann den Posten, der schon sehr viel Erfahrung im Polizeidienst gesammelt hat. Auch Amateurfußballern ist Born bekannt.

Smartes Auftreten, freundliches Lächeln, sichere Ansprache: So stellte Born (44) sich am Donnerstagmittag den Medienvertretern im Polizeipräsidium als neuer Sprecher vor. Er tritt damit einen Job an, der seine Vorgänger ganz nach oben katapultiert hatte. Einer von ihnen ist Timo Zill, heute Chef aller uniformierten Beamten in Hamburg. Zills Vorgänger, Ralf Martin Meyer, wurde sogar Polizeipräsident. Born tritt die Nachfolge von Sandra Levgrün an, die als Polizeidirektorin die Leitung der Polizeiwache 21 in Altona übernommen hat.

Sebastian Born leitet jetzt die Pressestelle der Polizei

Der zweifache Familienvater Sebastian Born war der Wunschkandidat von Polizeipräsident Falk Schnabel. Sein Weg bei der Polizei begann Born 2002 mit einer Ausbildung zum gehobenen Dienst. Weiter ging es über die Bereitschaftspolizei und verschiedene Wachen bis hin zur weltberühmten Davidwache, deren Leiter er war. Zuletzt leitete der 44-Jährige die Abteilung Einsatz im Führungsstab. Polizist zu sein, wurde ihm in die Wiege gelegt. Schon sein Vater war ein hochrangiger Polizeiführer.

Das könnte Sie auch interessieren: So will die Hamburger Polizei junge Menschen für den Job begeistern

Hobby des neuen Pressestellen-Chefs ist der Fußball. Er ist begeisterter Schiedsrichter im Hamburger Amateurfußball, als Linienrichter war er auch in der Regionalliga aktiv. Für welchen Hamburger Bundesligisten sein Herz schlägt, möchte er nicht verraten. Dennoch will er nicht, dass in seiner Abteilung nur nach seiner Pfeife getanzt wird. „Ich freue mich auf den Job in einem sehr professionellen Team“, ließ Born bei seinem Amtsantritt wissen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test