Polizisten bei einer Verkehrskontrolle (Symbolfoto).

Polizisten bei einer Verkehrskontrolle (Symbolfoto). Foto: picture alliance/dpa/Patrick Pleul

Kontrollen in Hamburg: Hunderttausende Verkehrssünder erwischt

Bei Verkehrskontrollen ahndete die Hamburger Polizei im vergangenen Jahr 332.716 Ordnungswidrigkeiten – das sind durchschnittlich 912 eingeleitete Verfahren am Tag. Die Kontrollen fanden im Rahmen des Konzepts „Mobil. Aber sicher!“ statt, an dem die Beamten auch 2026 festhalten. Die ersten Ergebnisse aus dem Januar liegen bereits vor.

In den ersten 31 Tagen des neuen Jahres wurden 2828 Fahrzeuge sowie 1897 Personen bei Verkehrskontrollen überprüft, darunter Auto-, Rad- und E-Scooter-Fahrer, aber auch Fußgänger, wenn es etwas zu beanstanden gab. Der Fokus lag auf dem Überfahren roter Ampeln.

So viele Rotlichtsünder im Januar erwischt

So erwischten die Beamten unter anderem 363 Autofahrer, die bei Rot fuhren, sowie 41 Radler, drei E-Scooter-Fahrer und fünf Fußgänger. Zudem standen 41 Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol, 27 hatten gar keinen Führerschein. 332 Autofahrer fuhren mit Handy am Steuer (dazu drei Radfahrer), 128 wendeten unerlaubt, 69 waren nicht angeschnallt, 104 zu schnell unterwegs.

Tausende Park- und Halteverstöße – Dutzende fuhren auf Gehwegen

Bei den Verkehrskontrollen wurden 321 Ordnungswidrigkeiten wegen technischer Mängel an kontrollierten Fahrzeugen festgestellt, aber auch 25 nicht richtig gesicherte Kinder in Autos. Zwei Autofahrer, 18 E-Scooter-Nutzer und 22 Radfahrer fuhren auf Gehwegen. Hinzu kamen weitere 576 sonstige Ordnungswidrigkeiten und Dutzende weitere Straftaten.

Darüber hinaus gab es mehr als 10.300 Verstöße im ruhenden Verkehr (Park- bzw. Halteverstöße).

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Die Beamten führten umfangreiche Präventionsgespräche, um auf die Gefahren hinzuweisen. „Durch die weiter voranschreitende Mobilitätswende ist es erforderlich, den Verkehrsraum an die neuen Bedarfe anzupassen“, erklärt Polizeisprecherin Laura Wentzien die Maßnahmen. Ein technisch einwandfreies Fahrzeug sei „unerlässlich für die sichere Mobilität im Straßenverkehr“. Das gelte nicht nur bei Kraftfahrzeugen, sondern auch bei Fahrrädern und E-Rollern. „Das ist eine Grundvoraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr.“ (dg)

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