Erst rassistisches Gepöbel, dann Angriff mit Machete: Nachbarschafts-Zoff eskaliert
Streit von Balkon zu Balkon, rassistische Beleidigung, dann ein Angriff mit einer Machete: In Barmbek-Nord ist ein Streit unter Nachbarn komplett aus dem Ruder gelaufen. Einer der beiden Streithähne sitzt nun in U-Haft.
Die Tat soll sich am Samstag gegen 8.15 Uhr in der Steilshooper Straße ereignet haben. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen waren zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses – 27 und 41 Jahre alt – zunächst auf nebeneinanderliegenden Balkonen in Streit geraten.
Mann soll Nachbarn rassistisch beleidigt und mit Machete angegriffen haben
Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 41-Jährige seinen jüngeren Nachbarn rassistisch beleidigt und ihm zweimal mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Der 27-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Anschließend soll der 41-Jährige zur Wohnungstür des Nachbarn gegangen sein und versucht haben, ihn mit einer Machete zu verletzen. Der 27-Jährige konnte die Tür rechtzeitig schließen und den Angriff so abwehren.
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Alarmierte Funkstreifenwagenbesatzungen nahmen den 41-jährigen Deutschen vorläufig fest. Der für Hasskriminalität zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt (LKA 73) übernahm noch vor Ort die Ermittlungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ein Richter erließ am Sonntag Haftbefehl. (tst)
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