Enormer Promillewert: Bundespolizisten müssen Fahrgast aus Zug tragen
Einsatz am Hamburger Hauptbahnhof: Bundespolizisten mussten am Samstagabend einen völlig betrunkenen Mann aus einer Regionalbahn tragen.
Ein Zugbegleiter hatte den 51-Jährigen in einer auf Gleis 7 einfahrenden Regionalbahn entdeckt. Der Mann regte sich auf Ansprache nicht. Daraufhin wurde eine Streife der Bundespolizei angefordert.
Bundespolizisten tragen hilflosen Betrunkenen aus Bahn
Gegen 22.20 Uhr trafen die Beamten den Mann schlafend im Zug an. Neben ihm standen diverse Alkoholflaschen. Von dem 51-Jährigen ging extremer Atemalkoholgeruch aus. Auf Ansprache reagierte er laut Bundespolizei nicht, auf mehrere Weckversuche nur langsam.
Nach Angaben der Bundespolizei war der Mann offensichtlich hilflos, völlig desorientiert und nicht mehr in der Lage, eigenständig zu stehen. Die Beamten trugen ihn deshalb aus dem Zug.
Am Bahnsteig stützten ihn Streifenpolizisten und brachten ihn zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof. Dort ergab ein Atemalkoholtest 2,94 Promille.
Fast drei Promille: 51-Jähriger in Gewahrsamszelle
Ein Arzt stellte anschließend die Gewahrsamsfähigkeit des 51-Jährigen fest. Er wurde in eine Gewahrsamszelle zur Ausnüchterung gebracht.
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Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es durch stark alkoholisierte Personen und leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich kommt. Häufig gefährden Betrunkene dabei nicht nur sich selbst, sondern auch Reisende und Helfer. Im vorliegenden Fall sei der 51-Jährige alkoholbedingt bereits völlig desorientiert gewesen – ein Zustand, der zu sehr gefährlichen Situationen im Bahnbereich führen könne. (mp)
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