Stau vor dem Elbtunnel (Archivbild).

Stau vor dem Elbtunnel (Archivbild). Foto: picture alliance/dpa/Bodo Marks

Elbtunnel-Streik und A7-Sperrung: Polizei warnt Hamburgs Autofahrer

Hamburg steht ein Ausnahme-Wochenende bevor: Die A7 wird zwischen Stellingen und Heimfeld für ganze 55 Stunden voll gesperrt – dazu kommen weitere Streiks im öffentlichen Dienst. Die Polizei warnt vor massiven Verkehrsproblemen in und um die Stadt.

Wegen Bauarbeiten im Zuge der Projekte Hochstraße Elbmarsch (K20) und Lärmschutztunnel Altona wird die A7 von Freitagabend ab 22 Uhr bis Montagmorgen um 5 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt, wie die Polizei bekannt gibt. Bereits ab 21 Uhr beginnen am Freitag vorbereitende Maßnahmen an den Anschlussstellen.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld. Umleitungen sind ausgeschildert.

Streiks treffen Elbtunnel und Norderelbbrücke

Parallel zu der Vollsperrung sorgen angekündigte Arbeitsniederlegungen einer Dienstleistungsgewerkschaft für zusätzliche Einschränkungen. Hintergrund sind laufende Tarifrunden im öffentlichen Dienst. Der Hamburger Elbtunnel wird daher am Freitag für 24 Stunden bestreikt – außerdem erneut von Montag um 0 Uhr bis Dienstag um 6 Uhr.

Auch die für Schwerlasttransporte wichtige Norderelbbrücke ist betroffen: In den Nächten von Freitag auf Samstag, von Sonntag auf Montag sowie von Montag auf Dienstag werden keine Schwertransporte betreut. Nach Angaben der Arbeitnehmervertretung gibt es Notdienstvereinbarungen, um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.

Auch noch Fußball am Sonntag

Als wäre das nicht genug, empfängt der FC St. Pauli am Sonntag um 17.30 Uhr den SV Werder Bremen am Millerntor. Auch hier werden zahlreiche Fans erwartet – zusätzliche Staus rund um St. Pauli sind wahrscheinlich.

Das könnte Sie auch interessieren: Kein guter Tag für Pendler: U-Bahn kommt nicht, Busse und S-Bahn rappelvoll

Die Polizei empfiehlt dringend, auf schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr auszuweichen, die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren und – wenn möglich – verkehrsärmere Reisezeiten zu wählen. Hamburgern und Pendlern bleibt damit vor allem eins: Geduld.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test